Frühjahrsmüdigkeit – 9 Lifehacks, damit du im Frühling auf die Beine kommst

frühjahrsmüdigkeit
Bist du auch so frühjahrsmüde?

Kennst du das auch?
Draußen tirilieren die Vögel um die Wette, die Natur explodiert in allen Farben, der Wetterbericht kündigt Sonnenschein bei über 20°C an – und du würdest am liebsten sterben.
Oder wenigstens schlafen.
Für immer!

Du leidest nämlich unter Frühjahrsmüdigkeit.

Ich bin so frühjahrsmüde …

Am schlimmsten ist es für mich, wenn es morgens, wenn ich aus dem Haus gehe, noch recht frisch ist und es dann erst gegen Mittag warm wird.  Dann gehe ich nicht zum Auto – ich schleppe mich dahin! Und nach dem Mittagessen ist es ganz vorbei, dann bin ich nämlich auch noch mittagsmüde und das ist natürlich in Kombination mit der Frühjahrsmüdigkeit das Ende von jeglicher Produktivität.
Mein Kopf sagt:  „Draußen scheint so schön die Sonne! Freue dich doch!“
Mein Bauch, mein Herz und mein innerer Schweinehund wollen sich am liebsten vor der ganzen Welt verkriechen. 

Warum leiden wir unter Frühjahrsmüdigkeit?

Die Frühjahrsmüdigkeit ist ein anerkanntes, aber noch kaum erforschtes Phänomen.
Etwa 30% der Bevölkerung haben damit zu tun. Wenn man eine Frau ist und/oder einen niedrigen Blutdruck hat, ist die Wahrscheinlichkeit, davon betroffen zu sein, größer. 
Und Allergiker, die im Frühjahr sowieso nicht so ganz auf dem Damm sind, sind sowieso mit dabei.

Wahrscheinlich wird die Frühjahrsmüdigkeit durch ein gewisses Hormondurcheinander von Serontonin und Melantonin ausgelöst. Dazu kommt, dass in der plötzlichen Wärme sich die Blutgefäße erweitern und dadurch der Blutdruck in den Keller absackt. 

Die Folge davon sind:

  • Müdigkeit
  • Müdigkeit
  • Müdigkeit
  • Konzentrationsprobleme
  • Kopfschmerzen, Schwindel, Migräne
  • Gereiztheit und depressive Verstimmung

Kommt dir das bekannt vor?

Frühjahrsmüdigkeit – 9 Lifehacks, damit du im Frühling auf die Beine kommst

Es gibt kein Wundermittel gegen die Frühjahrsmüdigkeit, aber ein bisschen was kannst du dagegen tun.

  1. Auf keinen Fall darst du der Müdigkeit nachgeben. Wenn du unbedingt ein Mittagsschläfchen halten willst (oder musst), dann solltest du dir den Wecker stellen und wirklich nicht länger als 20 Minuten ruhen
  2. Gehe nach draußen und stelle dich dem Feind! Dabei wäre körperliche Anstrengung (Sport, im Garten buddeln) sogar noch besser, als ein ruhiger Spaziergang.
  3. Mache Wechselduschen, zur Not auch vor dem Mittagstief. Wenn es schnell gehen muss, dann kannst du dir kaltes Wasser über die Unterarme laufen lassen.
  4. Statt Unmengen von Kaffee zu konsomieren, der dann sowieso nicht hilft, viel Wasser trinken
  5. Esse leichte Kost mit Gemüse und Salat statt Schweinebraten und Nussschokolade
  6. Schüssler Salze können dir helfen, den Mineralstoffhaushalt ins Lot zu bringen. Zum Beispiel:
    • Nr. 3: Ferrum Phosphoricum
    • Nr. 6: Kalium Sulfuricum
    • Nr. 9: Natrium Phosphoricum
      Am besten nimmst du 3- bis 6-mal täglich 3-6 Tabletten von jeder Sorte ein.
  7. Es gibt spezielle Kräutertees, die helfen können. Zum Beispiel sollen Tees gebrüht aus Löwenzahn- und Brenneselblätter den Kreislauf wieder in Schwung bringen. Aber ich habe es noch nicht ausprobiert.
  8. Möglicherweise hilft auch Earl Grey Tee, weil das dort enthaltene Bergamotte-Öl sehr belebend wirkt.
  9. Gehe früh zu Bett, so dass du von vorneherein ein Schlafdefizit ausschließen kannst.

Ansonsten bin ich ja der festen Überzeugung, dass es nicht viele Probleme gibt, die man nicht mit einer Aspirin, Magnesium oder grünem Tee lösen kann. Aber ich möchte dich natürlich mit dem Aspirin nicht zum Medikamentenmissbrauch verleiten.

Bevor das große Gähnen einsetzt:

braunbär
Genieße den Frühling!

Egal, was du gegen die Frühjahrsmüdigkeit unternimmst: Du solltest damit anfangen, BEVOR das große Gähnen einsetzt.
Teile dir deine Arbeit so ein, dass du um 11 Uhr schon mal um den Block rennen kannst, nehme dir Wasser mit und vielleicht einen Apfel als Snack zwischendurch.
Ansonsten kann ich dich beruhigen: Bis Mitte Mai sollte die Frühjahrsmüdigkeit einigermaßen überwunden sein.

Aber wenn du bis in den Oktober immer noch frühjahrsmüde sein solltest, dann gehe lieber mal zum Arzt und lasse dich dort durchchecken!

Komm gut durch die Frühlingsluft und vor allen Dingen: genieße sie!

Alle Fotos: Bist du auch so frühjahrsmüde? ©frau-sabienes.de
Text: Frühjahrsmüdigkeit – 9 Lifehacks, damit du im Frühling auf die Beine kommst ©frau-sabienes.de

4 Kommentare zu “Frühjahrsmüdigkeit – 9 Lifehacks, damit du im Frühling auf die Beine kommst

  1. Liebe Sabienes, danke für die tollen Tipps. Ich hätte da auch noch einen: Nach dem langen Winter unbedingt mal den Vitamin-D-Spiegel checken lassen und ggf. substitionieren: Deutschland = chronischer Vitamin-D-Mangel.

    Liebe Grüße,
    Ella

  2. Richtig tolle Tipps! 🙂
    Besonders der Tipp mit der leichten Nahrung finde ich klasse – ich habe ja auch direkt mal meine ganze Ernährung umgestellt vor ein paar Wochen und fühle mich seither einfach viel besser und wacher! 🙂

    Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende. ♥

    XX,

    http://www.ChristinaKey.com

    • Frau Sabienes sagt:

      @ChristinaKey: Folgst du nun einer bestimmten Ernährungsform oder hast du einfach den Schoki verbannt?
      LG Sabienes

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