Katzensitter – Ein Rhein-Main-Krimi von Sandra Hausser

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Wer ist der Katzensitter?

Eine tote Frau in einer Badewanne, Duft-Teelichter in der Wohnung und Musik von Andrea Bocelli – alles deutet darauf hin, dass sich die zurückgezogen lebende Marion Reinheimer das Leben genommen hat.
Aber das Ermittler-Duo Hannah Bindhoffer und Jens Hardmann wollen das nicht so recht glauben.
Als dann eine weitere Frau nur ganz knapp einem Mordanschlag entgeht, wird den Beamten schnell klar, dass es hier eine Verbindung geben muss. Aber welche?
Es beginnt eine atemlose Jagd nach einem heimtückischen Mörder quer durch das Rhein-Main-Gebiet und die Zeit drängt.
Denn wer wird das nächste Opfer sein?

Sandra Hausser

Die Autorin, Jahrgang 1969 schreibt seit ihrem 14. Lebensjahr. Ein erster Erfolg ist ihr mit der Liebeskomödie „Ohne Hintern wäre ich sexy“ gelungen, mit dem vorliegenden Buch reiht sie sich erstmals in das Genre der Regionalkrimis ein.
Sandra Hausser lebt mit ihrer Familie in Raunheim. Mehr Informationen über die Autorin und ihre Arbeit findet ihr auf: www.gib-mir-worte.de.

Ich kenne Sandra seid etlichen Jahren nicht nur als aktive Bloggerin, sondern auch persönlich. Es ist natürlich schwierig, eine objektive Rezension zu verfassen, wenn man mit der Autorin befreundet ist. Aber ich werde mir viel Mühe geben.

Katzensitter – Meine Meinung

Regionalkrimis haben ja immer den besonderen Charme, dass mit ihrer Hilfe Landstriche ins Bewusstsein der Leserschaft gerückt werden, die sie ansonsten nicht derart wahrnehmen würde. Das südhessische Rhein-Main-Gebiet wird wahrscheinlich durch die Metropole Frankfurt, bzw. den Frankfurter Flughafen so einigermaßen identifizierbar sein, dennoch dürften Städte wie Raunheim, Hattersheim oder gar Kelsterbach nicht so sehr im Fokus der restdeutschen Krimifreunde liegen.
Und genau hier setzt die Autorin dank ihrer Ortskenntnis an. Beim Lesen hatte ich manchmal den Eindruck, an einer – wenn auch gefährlichen, mörderischen – Ortsbesichtigung teilzunehmen und sowas gefällt mir immer wieder gut.

MIt der Hannah Bindhoffer wurde eine sympathische Hauptakteurin geschaffen, die trotz aller Eigenständigkeit und Emanzipation immer kollegial und weiblich bleibt. Ihre „Schnodderschnauze“ hat mir dabei natürlich sehr imponiert. Etwas blass bleibt ihr Kollege Jens Hartmann hinter hier zurück, dem es allerdings gelingt, innerhalb von 24 Stunden von normalen Mobiltelefon auf Smartphone umzulernen. Ich kenne Männer, die brauchen Jahre dafür.

Es finden sich im Buch immer wieder Einblicke in die abstruse Gedankenwelt des Täters, die für ein Plus an Nervenkitzel sorgen. Nach der Auflösung des Falles erfährt man aber wenig über seine eigentlichen Beweggründe oder die Ursachen dieser vorliegenden psychischen Störung. Aber tatsächlich erfüllte es mich mit einer gewissen Genugtuung, dass nicht allzu viel auf frühkindliche Traumen eingegangen wurde.
Ein böser Mensch ist einfach böse und manchmal ist es sinnvoll, wenn er dies auch bleibt. Zumindest im literarischen Sinn.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mit dem Katzensitter ein spannender, temporeicher Kriminalroman gelungen ist und es hat mir sehr viel Spaß gemacht, ihn zu lesen. Aber auf jeden Fall werde ich auf der Hut sein, sollte ich einmal wieder katzenähnliche Schnurrgeräusche hören.

Ich freue mich schon auf die weiteren Ermittlungen des Teams!

Bibliografisches

  • Titel: Katzensitter
  • Autor: Sandra Hausser
  • Taschenbuch: 328 Seiten
  • Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (7. August 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 1534717064
  • Preis: 2,99 € (Kindle), 9,90 € (Taschenbuch)
  • Amazonlink

Mit dieser Rezension beteilige ich mich an Daggis Buchchallenge 2017, Aufgabe 30: Lese ein Buch, mit dessen Autor Du in Kontakt stehst (pers. getroffen, Betaleser, per Facebookprofil o.ä.)

Foto: Katzensitter ©frau-sabienes.de
Text: Katzensitter – Ein Rhein-Main-Krimi von Sandar Hausser ©frau-sabienes.de

 

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