Warum blogge ich? (Die Fragen aller Fragen)

warum blogge ich
Antwort auf die Frage aller Fragen

Ich habe insgesamt 4 Blogs (und wenn es meine Zeit zuließe, könnten es 5 oder 6 sein) und bekam in der letzten Woche von einer befreundeten Bloggerin die Frage gestellt, wofür dass das eigentlich gut sein soll. Und wie es der Zufall so wollte, geriet ich wenige Tage später an eine Facebook-Gruppe, die gerade eine Blogparade zu diesem Thema organisiert.
Wahrscheinlich kann ich euch im Folgenden die Frage, wofür die Bloggerei gut sein soll, nicht vollständig beantworten.
Aber vielleicht kann ich euch meine Beweggründe erzählen.

Wie kam Frau Sabienes zum Bloggen?

Seit 2002 befasse ich mich privat und später auch beruflich mit Internetseiten. In dieser Phase entstand auch aus der Idee heraus, irgendwo meine Fotos zu präsentieren, das Traumalbum. Damals war das noch ein ganz sperriges HTML-Dingens mit Frames und so weiter, heute ist daraus ein Blog geworden.
2009 hatte ich dann auf einmal eine Kundin, die eine Seite erstellt haben wollte, die auf WordPress basiert und eine Bedienungsanleitung dazu. Also erstellte ich mir zum Üben erstmal selbst einen WordPress-Blog und damit war Sabienes Traumwelten unter Schmerzen (die uralten WordPress-Versionen waren längst nicht so flexibel, wie heute) geboren. Danach wandelte ich ein altes HTML-Projekt, nämlich Mondyoga in WordPress um und war dann eigentlich ganz gut bedient.
Mein Hauptblog ist und bleibt Sabienes Traumwelten und das wurde mit der Zeit ein ganz fürchterlich zusammengewürfelter Mischblog. Anfang diesen Jahres gründete ich Frau Sabienes, um eine eigene Plattform für reine Frauenthemen zu haben. Ich wollte meine männlichen Leser mit „Weiberkram“, wie Wechseljahre, Mode, Frauenbücher usw. nicht länger belästigen und tatsächlich liebe ich es, hier öffentlich Beauty-Boxen auszupacken und darüber zu berichten (links von mir wartet schon die Blogger Box auf einen Artikel!)

Vier Blogs sind eine Menge Arbeit, weil man nicht nur wie verrückt schreibt, sondern sich auch um die Technik kümmern muss.

Warum blogge ich überhaupt?

Zuerst wollte ich lediglich ein paar schöne Fotos herzeigen (die früher gar nicht so schön gewesen sind, weil man in der Regel alles bis auf mindestens 30 kb verkleinert hat).
Dann habe ich festgestellt, dass es mir wirklich sehr gut tut, wenn ich bestimmte Dinge erzählen kann oder sie mir von der Seele schreibe.
Ich möchte auf meinen Blogs nicht nur über Beauty Boxen oder Mode schreiben. Ich sehe sie auch als Plattform, um Stellung zu Geschehnissen oder Gegebenheiten zu beziehen und zum Gespräch darüber anzuregen. Manchmal möchte ich auch von schönen oder lustigen Erlebnissen berichten oder euch von schönen Büchern erzählen und empfehlen.

Und ja. Ich habe auch Kooperationen. Und ich habe hier Werbung.

Und wenn ihr auf den Werbebanner klickt, haben meine Kinder im Winter etwas Warmes zum Essen 😉

Die anderen Teilnehmerinnen:

Vor mir haben schon ganz viele andere Bloggerinnen an der Blogparade „Warum blogge ich?“ teilgenommen:

Foto: Warum blogge ich? ©frau-sabienes.de
Text: Warum blogge ich? (Die Fragen aller Fragen) ©frau-sabienes.de

8 Kommentare zu “Warum blogge ich? (Die Fragen aller Fragen)

  1. Ich will es garnicht leugnen, mein Coaching-Blog ist ein Marketingtool für eine spätere nebenberufliche Selbständigkeit. Auf meinem Blog liefere ich Arbeitsproben und zeige viel von mir. Vor einiger Zeit war ich mit Ulmer Foodbloggern beim Essen. Mir viel es total schwer zu erklären, wie ich auf meine Artikelthemen komme. Oder die haben mir einfach nicht abgenommen, dass meine Artikel sehr oft aus problematischen Situationen im Alltag und der Frage, wie könnte ich das mit NLP lösen/besser ertragen, entstehen. Beim Schreiben eines Artikels lerne ich selber nochmal dazu oder erkenne Wissenslücken. Allein durch das Schreiben verbessere ich mich von Monat zu Monat.

    • Frau Sabienes sagt:

      @Ralf: Das ist auch ein interessanter Ansatz und erinnert mich daran, dass man sich in der Schule Lösungswege in Mathe selbst erklärt hat.
      Einen Lerneffekt habe ich auch, schon allein dadurch dass ich für viele Artikel recherchiere. Oder weil mir bestimmte Probleme, die ich habe, klarer werden.
      Foodblogger haben vielleicht ein anderes Konzept. Die überlegen sich: Schweinebraten und legen los. Da kann man sich eine Toro-Liste schreiben.
      LG Sabienes

  2. Hallo Sabi(e)ne,
    lustig, dass ich hier jetzt auf diese Frage stoße. Wobei es diese Blogparaden in den vielen Jahren meiner Bloggerei immer mal wieder gab. Aber als ich kürzlich in der Schule des Schreibens meine erste Einsendeaufgabe abgeliefert habe, hieß die auch: Warum ich schreiben lernen will. Gemeint war natürlich, warum man besser schreiben lernen will, damit es irgendwann einmal vielleicht zum Autor reicht. Es ist immerhin erstaunlich, wie viele Menschen dieses Bedürfnis haben, sich schreibend zu verwirklichen. Dabei gibt es zwischen Bloggern und Autoren sicher noch Unterschiede, aber vieles ähnelt sich auch. Ich überlege gerade, ob ich dieses Thema in meinem Blog auch nochmal aufgreife. Es ist schon spannend. Deine Art zu schreiben wirkt auf mich schon sehr professionell. Das findet man nicht oft.
    Liebe Grüße
    Elke

  3. Hallo Sabienes,
    schon einige Male war ich hier bei dir im Blog und heute auf meiner Kommentierrunde erneut, um mitzulesen. Ja, das kann ich dir gut bestätigen, dass mehrere Blogs in so viel Arbeit ausarten, dass man sich nicht retten kann. Du erstellst im Prinzip den halben Tag Inhalte und damit diese gelesen und gefunden werden, muss noch SocialMedia und anderweitige Promotion gemacht werden. Ansonsten dauert es recht lange, bis das eigene Nebenblog so bekannt ist wie das Hauptblog. In deinem Falle ist es Sabienes.de und dort bin ich ja auch ein Stammleser. Nur halt in letzter Zeit sind es nicht meine Themen. Aber hey, du hast noch genug Leser, die mit dem Feedback um die Ecke kommen 🙂

    Warum blogge ich selbst?! Nun ja, ich liebe die technische Seite hinter dem Blog und versuche, da mal ein paar Erfahrungen zu sammeln. Wenn ich etwas gut verstanden habe und es auch in der Praxis anwendbar ist, dann wird es über kurz oder lang auf Internetblogger.de zu Blog gebracht. So gehe ich meistens vor.

    Ich denke, dass immer mehr Webuser eine eigene Webseite haben wollen und du bist ja viel länger online als ich es bin. Damals fing ich um das Jahr 2006 herum auf Blogger.com an und das resultierte ein Jahr später in Internetblogger.de und selbstgehostet. Diesen Schritt bereue ich keinesfalls und das hatte mir viel gebracht, so alles selbst zu machen und zu lernen. Genau das gefällt mir am Bloggen und der gegenseitige Austausch unter Gleichgesinnten. Darauf verzichte ich ungerne.

    • Frau Sabienes sagt:

      @Alexander Liebrecht: Interessant, meine Motivation war ganz ähnlich, wie bei dir. Gerade sabienes.de war für mich ein Spielplatz, um WordPress zu lernen. (der Blog ist dementsprechend oft abgestürzt … )
      Vielen lieben Dank für deinen Besuch in der Kommentierende!
      LG Sabienes

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