Sp├Ąter Kindersegen – Schwanger mit 50Plus. Ist das vern├╝nftig?

Zuletzt bearbeitet am/vor

Zuletzt bearbeitet am 20. September 2018

später kindersegen

Später Kindersegen: Schwanger mit 50Plus

Diese Meldung sorgt im Momant für Schlagzeilen: Die 65jährige Lehrerin Annegret Raunigk aus Berlin und Mutter von 13 Kindern (sowie Großmutter von 7 Enkeln) erwartet nun 9 Jahre nach ihrer letzten Entbindung Vierlinge. (siehe auch den Bericht auf Spiegel Online).
In diesem Artikel werde ich meine persönliche Meinung zu einem Kindersegen mit 50Plus zum Ausdruck bringen, würde mich aber auch über eine rege Diskussion sehr freuen.

Später Kindersegen dank der medizinischen Technik

Inzwischen ist es keine Seltenheit mehr, dass Frauen über 40 Kinder bekommen. Wenn sich aber ein Kinderwunsch mit über 50 einstellt, dann muss die medizinische Technik nachhelfen. Da eine Frau jenseits der Wechseljahre keine Eizellen mehr produzieren kann, werden Eizellen von einer Spenderin entnommen und in der Petrischale künstlich befruchtet. Parallel dazu muss die künftige Mama mittels einer Hormontherapie vorbereitet werden, bis man ihr die vorbereiteten Zellen implantieren kann. Wie immer bei künstlichen Befruchtungen kommt es hier häufig zu Mehrlingsschwangerschaften, die an sich bereits ein Risiko darstellen. Dazu kommt dann noch das Risiko einer späten Schwangerschaft.
Die Implantierung fremder Eizellen ist in Deutschland nicht erlaubt, aber in anderen Ländern, Spanien, Türkei, Ukraine oder USA möglich. Meistens sind mehrere Behandlungen nötig, die aus eigener Tasche bezahlt werden müssen.

Berühmte Mütter über 50 sind zum Beispiel Gianna Nannini (mit 52), die Mutter von Sarah Connor, Soraya Lewe-Tacke (mit 50) oder die Fotografin Annie Leibovitz (mit 52). Frau Raunigk befindet sich also in bester (prominenter) Gesellschaft.
Aber muss das sein?

Schwanger mit 50Plus – Meine Meinung

später kindersegen mit 50plus

Die Risiken und Gefahren einer späten Schwangerschaft

Eine Schwangerschaft, bei der die Mutter über 45 Jahre alt ist, gilt als Risikoschwangerschaft. Denn die Gefahr, dass es zu Komplikationen kommen kann, steigt mit zunehmenden Alter der Frau. Dennoch halte ich die Möglichkeiten der Beratung und Vorsorge für so weit gediehen, dass man Mütter mit 40Plus samt ihren Kindern optimal betreuen kann. Aber irgendwann setzt die Natur einen Riegel davor und sagt „Menopause! Mach was anderes, aber Kinder bekommst du keine mehr!“ und ich meine, dass man dies zum Wohle der eigenen Gesundheit und die der Kinder und ihrer Entwicklung akzeptieren sollte.

Auch wenn sich Frau Raunigk bester Gesundheit erfreut, so wird sie doch, wenn ihre Kinder (sofern alle vier Babies gesund zur Welt kommen) volljährig sind, über 80 Jahre alt sein. Und dies ist selbst bei den allerbesten Voraussetzungen ziemlich heftig. Also wird ein Teil der Verantwortung von ihren bereits erwachsenen Kinder übernommen werden müssen. Ich finde es nicht so gut, wenn man seine eigenen Lebenskonzepte derart auf die Kinder abwälzt.
Letztendlich dürften sich in der Berliner Charité ein paar Gynäkologen freuen, einen solchen spektakulären Fall betreuen zu dürfen. Sowas kann sich ja bei den Medizinern positiv auf den Lebenslauf auswirken.

Letztendlich bin ich der Überzeugung, dass nur, weil etwas technisch oder medizinisch möglich ist, nicht unbedingt in die Praxis umgesetzt werden muss.

Jetzt seid ihr dran: Was ist eure Meinung zu einem solchen späten Kindersegen?

Nachtrag vom 20. September 2018

Ich hatte die Frau Raunigk samt ihrer Kinderschar aus den Augen verloren. Tatsächlich hat alle sie ihre vier Kinder zu früh, aber gesund zur Welt bringen können.
Dieser Umstand ist ja schon mal mehr, als ein Sechser im Lotto!

Inzwischen wurde sie von Birgit Schrowange und einem Filmteam von RTL besucht und hier ist der Bericht samt Video dazu.

Frau Raunigk macht mit ihrer Rasselbande einen ordnungsgemäß genervten Eindruck. Und ich denke, dass das jeder Mutter so gehen wird, wenn sie Vierlinge groß zieht. Allerdings hat die 17-fache Mutter anscheinend wenig Unterstützung. Zum einen fehlen naturgemäß Großeltern, aber auch Lebenspartner (Vater). Zu ihren anderen Kindern hat sie kaum Kontakt, außer die 13jährige Leila, die noch bei ihr lebt.
Es gäbe zwar einen Babysitter, der aber auch nicht immer Zeit hat. Und so fallen wichtige Arztbesuche und soziale Kontakte einfach ins Wasser. Die Mutter sagt zwar, dass es den Kindern an nichts fehle. Sie wachsen in einer ordentlichen Umgebung auf, sind sauber angezogen und werden gut ernährt. Aber zwischen den Zeilen hatte ich doch das Gefühl, hier ein unterschwelliges Elend zu verfolgen.

Frau Raunigk möchte nun mit ihren fünf Kindern von Höxter zurück nach Berlin ziehen. Sie hat ihr Haus bereits verkauft und noch keine Bleibe in der teuren Hauptstadt. Irgendwie ist das alles so absurd und unüberlegt.

In der Schlussszene sagt Birgit Schrowange (die selber mit 50Plus Mutter wurde), dass sie die Familie ein wenig ratlos verlässt.

Ich kann ihr nur nachfühlen.

Foto: Später Kindersegen – Schwanger mit 50Plus. Ist das vernünftig? ©frau-sabienes.de
Text: Später Kindersegen – Schwanger mit 50Plus. Ist das vernünftig? ©frau-sabienes.de

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Zusammenfassung:
Später Kindersegen - Schwanger mit 50Plus. Ist das vernünftig?
Thema
Später Kindersegen - Schwanger mit 50Plus. Ist das vernünftig?
Beschreibung
Später Kindersegen und nun schwanger mit 50Plus, Annegret Raunigk, eine Mutter von 13 Kindern erwartet mit 65 Jahren Vierlinge
Geschrieben von:

60 Kommentare zu “Sp├Ąter Kindersegen – Schwanger mit 50Plus. Ist das vern├╝nftig?

  1. Kerstin

    Huhu,

    ich habe diese Nachricht heute fr├╝h in der Berliner U-Bahn gelesen und mir sind ├Ąhnliche Gedanken wie Dir die weitere Fahrt ├╝ber durch den Kopf gegangen:
    Wer bitte wird sich k├╝mmern, wenn die Mama einfach nicht mehr kann? Die anderen Kinder? Sehr wahrscheinlich. Kennen es ja nicht anderes. Denn bei einer so gro├čen Familie ergibt es sich doch noch viel eher, dass alle „mit anpacken“ – egal wobei. Ich finde das einfach nur unfair. Auch, wenn Familienrat gehalten wurde und alle das jetzt „toll“ fanden – in 10 Jahren m├Âchte vielleicht ja doch der Eine oder Andere oder Alle ihr eigenes Leben leben. Wer wei├č denn schon, wie lange die Eltern die Kids versorgen werden (k├Ânnen). Der Tod kann so schnell und unvermittelt vor der T├╝r stehen… Und um so ├Ąlter, um so eher wird das der Fall sein.

    Auf der anderen Seite: Respekt vor dem Mut der Frau. Denn in diesem Fall besteht ja doch ein sehr hohes Risiko – nicht nur f├╝r die Kids. Da kann die Betreuung noch so gut sein.

    Ich kenne ihre Beweggr├╝nde nicht. Und selbst wenn – k├Ânnte ich sie wahrscheinlich nicht nachvollziehen. Aber es kommt mir auf jeden Fall eigenn├╝tzig vor.

    LG Kerstin

    1. Frau Sabienes Beitragsautor

      @Kerstin: Der Mut dieser Frau wurde in einem Artikel unserer Tageszeitung als „unseri├Âser Extremsport“ bezeichnet.
      Ich finde diese Menge von Kindern auch einerseits bemerkenswert, andererseits frage ich mich, warum? 13 Kinder sind eine ganze Menge.
      LG
      Sabienes

  2. Rumpel

    na ja, das hier
    „Also wird ein Teil der Verantwortung von ihren bereits erwachsenen Kinder ├╝bernommen werden m├╝ssen.“
    war ja fr├╝her nicht anders, als die Menschen, unter anderem auch M├╝tter, durch Krankheit recht fr├╝h dahin gerafft wurden.
    Insofern nix neues.

    Neu ist, dass die Errungenschaften der Wissenschaft, mal wieder, anders eingesetzt werden, als wohl urspr├╝nglich der Plan war. Und es immer Menschen gibt, die neue M├Âglichkeiten f├╝r sich selbst nutzen werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob es nun sinnvoll ist oder nicht.
    Fr├╝heres Beispiel: der Kaiserschnitt. Urspr├╝nglich f├╝r eine Notsituation gedacht und heute wird der sog. Wunschkaiserschnitt regelm├Ą├čig durchgef├╝hrt. In meinen Augen genauso Schei*** wie das Implantieren eines od. mehrerer in Petrischale gezeugter Embyos in einer Frau, deren K├Ârper rein biologisch nicht mehr dazu gedacht ist, Leben zu empfangen und gut „auszubr├╝ten“. Je ├Ąlter der Mensch wird, desto h├Âher die „Fehlerquellen“, das eigene Leben gesund hinzubekommen. (Krebst ist ja nichts anderes als entartete Zellen, Zellen, die einen falschen Weg, eine falsche Entwicklung genommen haben. Wodurch und warum so eine falsche Entwicklung teilweise in schon recht fr├╝hen Jahren anf├Ąngt, w├Ąre ein anderer Diskussionspunkt).

    Wenn ich ├╝berlege, wie oft ich irgendwas suche, wer weiss, wie oft die so sp├Ąt Geb├Ąrdenen ├╝berlegen, „ja, wo hab ichs denn hingelegt?“(das Baby)
    ­čÖé

    @Kerstin
    jeder Kinderwunsch ist eigenn├╝tzig, wenn man es ganz genau nimmt.

    1. Frau Sabienes Beitragsautor

      @Rumpel: Wenn fr├╝her die ├Ąlteren Geschwister die Rolle der Mutter ├╝bernehmen mussten, war das h├Ąufig die einzige Alternative. Aber in diesem Fall scheint das Kinderkriegen so eine Art Hobby zu sein.
      Je ├Ąlter die Eltern sind (auch wenn sie wie hier nicht die leiblichen Eltern oder Mutter sind), um so h├Âher ist auch das Risiko, dass das Kinder (oder wie hier Kinder) nicht gesund zur Welt kommen. Das ist eine unglaubliche Aufgabe, ein behindertes Kind gro├čzuziehen. Und ich h├Ątte das meinen Kindern nicht zumuten wollen, nicht gesund geboren zu werden.
      LG
      Sabienes

    2. Frau Sabienes Beitragsautor

      @Rumpel: Der Artikel ist ehrlich und gut! Was w├Ąren wir, wenn wir nicht st├Ąndig unsere Entscheidungen hinterfragen w├╝rden. Genauso habe ich mich immer wieder gef├╝hlt, als die Kinder noch klein gewesen sind. Das ist ein hartes Leben, man steckt viel zur├╝ck, schl├Ąft zuwenig und hat st├Ąndig Sorgen … aber wenn es dich einmal anl├Ąchelt! ­čśë
      Allerdings konnte ich mir immerwieder einige Freir├Ąume f├╝r meine Hobbys schaffen. Man sehr gut fotografieren, wenn man mit dem Kinderwagen unterwegs ist oder ein Buch auf der Bank am Spielplatz lesen.
      Und sie werden ja auch mal gro├č!
      LG
      Sabiene

  3. Fellmonsterchen

    Nicht alles, was geht, muss auch unbedingt in die Tat umgesetzt werden… Vierlinge sind noch mal eine ganz andere Herausforderung als „nur“ ein Kind. Ich sehe das bei einer Freundin, die Zwillinge hat.
    Und man wird im Alter ja auch nicht unbedingt leistungsf├Ąhiger und belastbarer, ich will das nicht verallgemeinern, aber das ist so meine Erfahrung im Bekanntenkreis und auch bei mir pers├Ânlich. Sicher ist man — hoffentlich — souver├Ąner und erfahrener, aber trotzdem… Ich sehe es so wie Du, hier sollte man auch irgendwann mal auf die Natur h├Âren. Wenn alles gut geht, mag sie eine tolle Mutter sein, das will ich gar nicht ausschlie├čen, aber das Risiko, dass eben nicht alles gut l├Ąuft, ist doch um einiges h├Âher…
    Liebe Gr├╝├če
    Katrin

    1. Frau Sabienes Beitragsautor

      @Fellmonsterchen: Ich gebe dir in allen Punkten vollkommen Recht, besonders gef├Ąllt mir deine Aussage, dass man nicht alles machen muss, nur weil es m├Âglich ist.
      LG
      Sabiene

  4. Iris

    Ich habe gestern Abend einen ausf├╝hrlichen Bericht zu dieser Frau im TV gesehen und mir ist die ganze Zeit nicht wirklich klar geworden, warum sie das macht, und dann noch als Alleinerziehende. Sie findet Kinder toll. Aha. Ich finde, wenn man einen Kinderwunsch hat, den man sich von Natur aus k├Ârperlich nicht mehr selbst erf├╝llen kann, dann ist das eben so, egal in welchem Alter. Ein Kind, das ich nur austrage, von mir aber nichts Genetisches hat, muss ich auch nicht geb├Ąren. Schon gar nicht in diesem Alter. F├╝r j├╝ngere Frauen, die M├╝tter sein wollen, gibt es f├╝r einen so gelagerten Kinderwunsch die M├Âglichkeit der Adoption. Da habe ich dann auch kein Kind, das genetisch nichts mit mir zu tun hat und nebenbei eventuell nicht nur meinen Muttertrieb befriedigt, sondern auch noch einem bereits existierenden Menschen geholfen. Ich finde es aber auch richtig, dass diese Frau aus Altersgr├╝nden bestimmt kein Kind mehr adoptieren darf. Da sind die hiesigen Gesetze einmal sinnvoll in meinen Augen. Wenn sie schwanger ist, weil sie Kinder mag oder -wie gestern auch erw├Ąhnt- ihrer 0j├Ąhrigen Tochter den Geschwisterwunsch erf├╝llen will, dann soll sie sich doch um ihre zahlreich verhandenen Enkel k├╝mmern. Das freut deren Eltern bestimmt mehr , als wenn diese dann eines tagen die Vierlinge ├╝bernehmen m├╝ssen, weil Mutti/Omi nicht mehr kann. Sorry, das klingt jetzt gemein, aber mein Verst├Ąndnis geht da wirklich gegen Null.
    LG Iris

    1. Iris

      Nachtrag: „Da habe ich dann auch kein Kind, das genetisch nichts mit mir zu tun hat“ Da muss es der Logik wegen EIN Kind hei├čen. Und die j├╝ngste Tochter der Frau mit dem Geschwisterwunsch ist 9, was in meinen Augen auch schon grenzwertig ist. Dann m├╝sste ich n├Ąml├Âich schleunigst schwanger werden, um in der Situation zu sein. Und darauf kann ich gut verzichten.

    2. Frau Sabienes Beitragsautor

      @Iris: Das ist alles so abstrus. Viel gedacht wird da nicht.
      LG
      Sabiene

    3. Frau Sabienes Beitragsautor

      @Iris: Ich habe mir heute diesen Bericht auf der Internetseite von RTL angesehen und ich fand ihn so …. schaizze….! Und Schrowange war genauso dumm, wie diese Mutter. Allein die kleine Tochter hat mir leid getan, denn sie muss sehr tapfer sein.
      Das Credo von der Mutter, dass sie sich nicht in eine bestimmte Rolle dr├Ąngen lassen m├Âchte, ist sowas von daneben.
      LG
      Sabiene

  5. Rumpel

    Irgendwie eigenartig, findet ihr nicht? ├ťberwiegend regen sich die Leute ├╝ber diese Frau auf, dabei liegt die Ursache des Ganzen doch ganz woanders. Diese Frau hat lediglich ein Angebot angenommen. Das ist doch nichts verwerfliches!

    1. Iris

      @ Rumpel: Vielleicht habe ich bei dir grad einen Hinweis auf Ironie ├╝bersehen? Man muss meiner Meinung nach echt nicht jedes „Angebot“ nutzen, v.a. dann nicht, wenn es das Leben anderer Menschen betrifft

    2. Rumpel

      Nee, muss man nicht, aber man kann. Das Angebot ist ja da. Und sonst heisst es doch auch immer, es ist die Entscheidung der jeweiligen Eltern und keiner hat eine Meinung zu haben, Kinder sind ein Grundrecht und die M├Âglichkeiten der k├╝nstlichen Befruchtung werden verharmlost bzw. mit Argument Nummer 2 verteidigt – Kinder sind ein Grundrecht.

      Und nun? Die Frau hat ihre biologische Unf├Ąhigkeit mit der modernen Medizin ├╝berwunden. „Es hat einen Grund, warum sie keine Kinder mehr bekommen kann.“ – wo darf man mit der Medizin eingreifen und wo nicht? Wenn eine junge Frau massive Ma├čnahmen in der k├╝nstlichen Befruchtung ergreifen muss, wo ist hier die Grenze?

      Es braucht dringend einen Dialog ├╝ber das Thema, weil die Medizin viel weiter fortgeschritten ist als das ethische Verst├Ąndnis der Menschen.

      Es ist so einfach eine Frau zu verurteilen.
      Viel schwieriger den Blickwinkel auf das breite Bild zu lenken… wo es ihn so dringend br├Ąuchte

    3. Frau Sabienes Beitragsautor

      @Rumpel: Aber sie hat doch ihr Soll (mehr als 1,3 Kinder zu bekommen, damit die Deutschen nicht aussterben) erf├╝llt – sozusagen.
      Ich finde es nicht gut, was sie macht und ich finde es unvern├╝nftig und unverantwortlich. Auch wenn sie noch so guter Gesundheit ist, sie hat immerhin noch eine 9j├Ąhrige Tochter, f├╝r die sie gesund bleiben muss. Man kann nicht alles auf das Recht des Einzelnen und die Individualit├Ąt abw├Ąlzen.
      Meine Meinung.
      LG
      Sabiene

    4. Rumpel

      „Man kann nicht alles auf das Recht des Einzelnen und die Individualit├Ąt abw├Ąlzen.“

      warum denn nicht? Was w├╝rdest du sagen, wenn dir jemand versucht reinzureden, dass du dieses Blog hier machst?
      Wenn dir jemand vorwirft, dass du so etwas nicht zu machen hast?
      nur mal so zum dr├╝ber nachdenken….

      Hier ein sehr guter Artikel zur Thematik
      „Es geht uns nichts an, wie Frauen oder M├Ąnner Kinder bekommen. “
      http://www.welt.de/debatte/kommentare/article139526680/Mutter-mit-65-abstossend-und-unethisch.html

      Ich finde, die ├ärzte sind in die Pflicht zu nehmen. Sie haben so etwas ├╝berhaupt erst m├Âglich gemacht.
      Gedacht war das Ganze urspr├╝nglich f├╝r einen ganz anderen Zweck. Und nun? Wird, weil Geld damit zu verdienen ist, der „Zweck“ erweitert, von ├Ąrztlicher Seite.
      Genau wie beim Kaiserschnitt, der zuerst auch f├╝r eine ganz andere Klientel gedacht war.

      Wann kommt das Designerbaby? Die „Technik“ ist zwar daf├╝r erfunden worden, um Erbkrankheiten auszuschlie├čen und nicht weiterzugeben, aber wo f├╝hrt der Weg hin, wenn die Entwicklung so weitergeht, wie z. B. bei der k├╝nstlichen Befruchtung, beim Kaiserschnitt?

    5. Frau Sabienes Beitragsautor

      @Rumpel: „warum denn nicht? Was w├╝rdest du sagen, wenn dir jemand versucht reinzureden, dass du dieses Blog hier machst?“ Ich schade mit diesem Blog niemanden (vielleicht euch Leser, die ihn ertragen m├╝sst) und einen Blog zu schreiben, hat auf mich und meine Umwelt nicht die Auswirkungen, die z.B. eine Schwangerschaft haben w├╝rde. Ich finde es ganz schrecklich, wenn jemand Mutter wird, ohne sich vorher Gedanken um die Konsequenzen zu machen, denn mit einer Mutterschaft nimmt man Verantwortung nicht nur f├╝r sich, sondern auch f├╝r sein Kind auf (geboren oder ungeboren).
      Der Artikel ist gar nicht schlecht und ich habe ihn gerade kommentiert: „Nat├╝rlich geht uns die Lebensentscheidung dieser Frau nichts an. Aber man kann sich ja mal dar├╝ber Gedanken machen. Und man kann eine Meinung dazu haben. Und auch, wenn das alles ziemlich krank findet, kann man der Mutter samt ihrer Kinderschar alles Gute w├╝nschen.“
      Designerbabys sind bei uns verboten, dennoch aber m├Âglich. Und das ist in vielen F├Ąllen auch krank.
      LG
      Sabiene

    6. Frau Sabienes Beitragsautor

      @Rumpel: Naja, ganz so ist es nicht. Wenn dir jemand etwas anbietet, musst du wissen, ob es richtig ist, dies anzunehmen.
      Andererseits sind nat├╝rlich die Mediziner unverantwortlich, weil sie dieser Behandlung zugestimmt haben.
      LG
      Sabiene

    7. Rumpel

      w├╝rde jetzt ein Mann im Alter von 66 Jahren Vater von Vierligen werden, w├╝rde er auch so harsch verurteilt werden, wie diese Frau?

    8. Frau Sabienes Beitragsautor

      @Rumpel: Das wei├č ich nicht, sein Alter w├╝rde aber als Risikofaktor gewertet werden. Ich glaube, dass der Schauspieler Anthony Quinn bereits ├╝ber 70 gewesen ist, als er noch einmal Vater wurde. Und das ist auch nicht so wohlwollend von der Presse aufgenommen worden.
      LG

  6. Bella

    ich glaube diese Frau hat Angst vorm Stillstand und vor dem Alt werden und nat├╝rlich vor dem Tod. Ich kann die Angst verstehen. Steht es uns zu ├╝ber sie zu urteilen? Jeder kann nur sagen was er selbst machen w├╝rde. Probleme die die Kinder haben werden oder die Geschwister? Probleme gibt es in jeder Familie oder? Ich denke man kann auch daran wachsen. Diese Frau hat sich ihr Leben lang um Kinder gek├╝mmert – 13 stimmts? Und jetzt soll das pl├Âtzlich aufh├Âren? Das ist Angst.

    1. Iris

      Da k├Ânnte was dran sein, da sie Lehrerin ist und zum Schuljahresende in Pension geht. Vielleicht sollen die privaten Kinder ihr dann die im Moment noch vorhandenen dienstlichen ersetzen.

    2. Bella

      ja das w├Ąre schon ein ziemlicher Umbruch, wenn man das ganze Leben lang von Kindern umgeben war und Enkelkinder gibt man ja auch immer wieder ab. Alternativ h├Ątte sie ja auch eine Hundezucht aufmachen k├Ânnen…. andere Leute fahren dann lieber ganz oft in Urlaub oder schreiben die Memoiren. Ja es gibt viele M├Âglichkeiten. Vierlinge ist halt eine sehr gewagte.

    3. Frau Sabienes Beitragsautor

      @Bella: Und mit Mehrlingsschwangerschaften muss man bei k├╝nstlichen Befruchtungen rechnen. Zwillinge sind schon sehr riskant, Drillinge und Vierlinge umso mehr.
      LG
      Sabiene

    4. Iris

      Ich hab noch mehr als ein Jahrzehnt Zeit, um Ersatzkinder zu planen. Mal sehen, wie das medizinische Angebot sich bis dahin entwickelt haben wird ­čśë

    5. Frau Sabienes Beitragsautor

      @Iris: Dann kannst du ja schon mal deine Reise in die Ukraine zum Reproduktionsmediziner planen. Wenn in 10 Jahren die Ukraine noch steht ­čśë
      LG
      Sabiene

    6. Frau Sabienes Beitragsautor

      @Bella: Ja, irgendwo ist es Angst – und eine Nichtakzeptanz der Situation. Nat├╝rlich hat jede Familie ihre Probleme, aber wenn ich die vermeiden kann, mache ich das doch, oder?
      LG
      Sabiene

    7. Frau Sabienes Beitragsautor

      @Bella: Mir w├Ąre so gerne mal langweilig! ­čÖé
      LG
      Sabiene

  7. Fellmonsterchen

    In dem Zusammenhang auch interessant:
    http://www.tagesspiegel.de/medien/vertrag-mit-dem-fernsehsender-wie-rtl-die-vierlings-schwangerschaft-vermarktet/11629868.html
    Ob sie sich und vor allem ihrer Familie damit einen Gefallen tut? Da wird einerseits immer davor gewarnt, Fotos seiner Babys in Social Networks etc. zu posten, aber auf RTL mit Millionen von Zuschauern ist es okay? (Der Satz „Ganz sicher werden wir im Krankenhaus sein…“ l├Ąsst zumindest vermuten, dass auch die Babys gezeigt werden sollen, wenn auch nicht die Geburt selbst — wie r├╝cksichtsvoll…) RTL ist ja nun auch nicht gerade f├╝r die einf├╝hlsamste Berichterstattung bekannt…

    1. Frau Sabienes Beitragsautor

      @Fellmonsterchen: Es ist zum Verzweifeln. Aber ich denke, dass RTL die Erstausstattung mitfinanziert.
      LG
      Sabienes

  8. vivilacht

    ich kann nur sagen, dass ich sehr zufrieden bin Oma zu sein und kein Interesse haette, noch Kinder zu bekommen. Unsere juengstes Enkelkind ist jetzt 2 Monate und ich freu mich sehr, wenn ich sie im Arm habe und freu mich noch mehr, wenn ich sie weinend abgeben kann. Aber jeder muss und soll es machen, wie er es versteht und will und kann.

    1. Frau Sabienes Beitragsautor

      @vivilacht: Ob sie kann und wie, wird sich noch zeigen. 4 Kinder auf einmal … das ist schon f├╝r eine junge Frau, bzw. Familie Hardcore. Ich bin 10 Jahre j├╝nger und m├Âchte seit 10 Jahren nicht mehr schwanger sein. Lieber warte ich auf Enkel.
      LG
      Sabiene

    2. vivilacht

      nun sind die Kinder da. ich hoffe, es wird ihr und den KIndern gut gehen.
      Aber nicht nur sie hat diese Woche Kinder bekommen. Bei uns ist eine Frau mit 65 jetzt ihrem ERSTEN Baby entbunden worden. Sie konnte nie schwanger werden – und bei diesen superreligioesen heiratet man schon mit 18 oder allerhoechst 2o Jahren – und sie ist irgendwo hingefahren, um schwanger zu werden. Hoffentlich wird es dem Kind gut gehen und auch den Eltern. Der Vater ist 67. Andere Frauen in ihrem Alter haben schon fast Urenkel dort.
      ich kann nur beiden Frauen viel Gesundheit wuenschen udn auch den Babys

    3. Frau Sabienes Beitragsautor

      Ich habe es am Wochenende auch gelesen. Was f├╝r ein Gl├╝ck, dass alle 5 wohlauf sind und die Prognosen f├╝r die 4 Babies positiv sind! Aber ich hoffe sehr, dass dieses Beispiel keine Schule macht.
      In Aschaffenburg hat vor ein paar Jahren auch eine T├╝rkin in hohem Alter ihr 1. Kind entbunden und die Umst├Ąnde waren ├Ąhnlich, wie bei der Frau, von der du erz├Ąhlst. Sie konnte nie Kinder bekommen, hatte aber sogar welche adoptiert und dann, sobald es m├Âglich war, in der T├╝rkei eine k├╝nstliche Befruchtung vornehmen lassen.
      Auch wenn ich es unverantwortlich finde, ein solches Risiko einzugehen, kann ich mir vielleicht gar nicht vorstellen, was in einem Menschen vorgeht, der einfach keine Kinder bekommen kann.
      Bei der Frau mit den Vierlingen finde ich es nur noch bl├Âd.
      Und ├╝berhaupt sollte man mit dem Leben keine Experimente wagen.
      LG
      Sabiene

  9. Sandra

    Hallo Sabine,

    mir f├Ąllt in diesem Zusammenhang eine Klassenkameraden ein, deren Mutter „relativ“ ├Ąlter war als die anderen M├╝tter. Sie hat schon sehr damit zu k├Ąmpfen gehabt und wurde st├Ąndig gefragt, was ihrer Oma hier macht. Die Frau mag Kinder?? Erstens bin ich davon nicht zu 100 % ├╝berzeugt, sich selbst und ihre W├╝nsche mag sie ganz sicher. Wenn sie tats├Ąchlich Kinder mag und der biologische Zug abgefahren ist, kann sie hunderte von Organisationen unterst├╝tzen, die mit ihrer Arbeit tats├Ąchlich etwas f├╝r Kinder ├╝brig haben.

    Liebe Gr├╝├če
    Sandra

    1. Frau Sabienes Beitragsautor

      @Sandra: Ohne gro├č psychologisieren zu wollen denke ich, dass hinter ihrem Kinderwunsch noch viel mehr steckt.
      LG
      Sabiene

  10. Petra

    Ich habe die Berichte ├╝ber Frau gelesen, ich bin normal jemand der sagt, jeder soll so Leben wie es ihm gef├Ąllt, allerdings sto├če ich hier nun auch an meine Toleranzgrenzen. Ich kann verstehen, das sich jemand Kinder (auch sehr viele) w├╝nscht und diese bekommt, aber irgendwann mu├č man auch einsehen das es reicht. In einem Alter das schon l├Ąnge Zeit ├╝ber dem Liegt, was die Natur im Bestfall vorgibt, wo eine Frau Kinder bekommen kann sollte man als Frau den Schlu├čstrich ziehen und sich damit abfinden keine weiteren Kinder mehr zu bekommen, denn nicht alles was heute Technisch m├Âglich ist muss man umsetzen.

    1. Rumpel

      „denn nicht alles was heute Technisch m├Âglich ist muss man umsetzen.“
      ja aber warum wird es denn dann erst ├╝berhaupt technisch m├Âglich gemacht? Tut das Not?

    2. Frau Sabienes Beitragsautor

      @Rumpel: Frag das mal einen Forscher, Wissenschaftler, Ingenieur!
      LG
      Sabiene

    3. Frau Sabienes Beitragsautor

      @Petra: Geht mir auch so. Mir ist egal, ob jemand 1 oder 13 Kinder hat – wobei ich mir beim 10. Kind schon mal Gedanken mache, ob das so sein muss. Tats├Ąchlich haben zu Zeiten, in denen es keine Geburtenkontrolle gab und man m├Âglichst viele Kinder bekam (wobei ja auch immer einige starben), es auch versucht zu vermeiden, dass eine Frau zu oft schwanger ist.
      Andererseits: diese Frau muss eine unglaubliche Konstitution haben, denn ihre 13 Kinder merkt man ihr nicht an.
      LG
      Sabiene

  11. Anna

    Endlich ein sachlicher Beitrag zu der Causa. Vielen Dank! ­čÖé
    Zun├Ąchst einmal: Es kann ein Elternteil zu jedem Zeitpunkt seines Lebens dahinraffen, somit kann ich (30 J., zwei Kinder) schon in wenigen Stunden den L├Âffel abgeben, Frau R. wird vielleicht 100. Und ja, eigentlich ist es ihre Sache.

    Ich st├Âre mich vielmehr an der Anzahl ihrer Kinder. Warum musste es noch ein 14. Kind sein? Dass daraus nun 17 w├╝rden, konnte ja keiner ahnen. Au├čerdem profitieren hier Reproduktionsmediziner finanziell, aber auch wissenschaftlichn auf Kosten der Mutter und der Kinder. Alle f├╝nf sind m.E. Versuchskaninchen.

    Auf der anderen Seite: Wenn irgendwelche M├Ąnner mit 60+ oder gar 70+ noch mal den dritten Fr├╝hling erleben, ist das kaum eine Meldung wert, allerh├Âchstens getr├Ąnkt mit Anerkennung („Wow, wie potent er doch ist.“). Das wurde schon in anderen Kommentarbereichen angemerkt, die Repliken dazu: „Ein Kind wird doch von der Mutter erzogen, da ist das Alter des Vaters egal.“, „Guck dir mal das Alter der Frauen der alten V├Ąter an, die sind alle h├Âchstens 35.“ usw. Diese Doppelmoral finde ich emp├Ârend!

    1. Iris

      Soll da jetzt Mitleid mit dem Versuchskaninchen „Mutter“ aufkommen? Diese Rolle hat sie sich ja wohl selbst ausgesucht und macht damit ihre Ungeborernen gleich mit zu Versuchskaninchen, was das Schlimme daran ist.

    2. Rumpel

      „Soll da jetzt Mitleid mit dem Versuchskaninchen ÔÇťMutterÔÇŁ aufkommen? “
      wieso das denn? Diesen Gedankengang kann ich nicht nachvollziehen. Wie kommt man auf so was?
      Nein, es soll nicht auf diese Frau eingedroschen werden, sie hat es sich ausgesucht, was ja auch nur ging, weil es die M├Âglichkeit dazu gibt.
      G├Ąbe es keine Eier und keinen Samen, den man kaufen kann und keine k├Ąuflichen ├ärzte, die das ganze durchziehen, h├Ątte diese Frau auch nicht schwanger werden k├Ânnen.
      Wenn gemeckert wird, dann ├╝ber die Ursachen, denn da gilt es anzusetzen. Die Auswirkungen sehen wir ja gerade.

    3. Frau Sabienes Beitragsautor

      @Rumpel: Ich finde, man macht es sich zu einfach, alles auf ihren freien Willen abzuschieben! Wenn ich nun mit 200 Sachen ├╝ber die Autobahn donnere, ist dies auch mein freier Wille. Aber wenn ich damit mich und andere gef├Ąhrde, ist das nicht in Ordnung.
      LG
      Sabiene

    4. Rumpel

      Oh oh, dann m├╝sste man auch jeder Frau mit Herzfehler od. sonstiger schwerer Erbkrankheit eine Schwangerschaft verbieten.

    5. Frau Sabienes Beitragsautor

      @Rumpel: Verbote bringen da gar nix. Es gibt aber Elternpaare, die gezwungen sind, solche Aspekte zu bedenken. Und ich kenne Paare, die sich aus medizinischen Gr├╝nden gegen eigene Kinder entschieden haben.
      LG
      Sabiene

    6. Frau Sabienes Beitragsautor

      @Anna: Diese hohe Anzahl der Kinder ist schon bemerkenswert.
      Und ich bin ganz deiner Meinung: Mutter und Kinder sind Versuchskaninchen f├╝r Reproduktionsmediziner. Und: Ich habe irgendwo gelesen, dass sie dies in der Ukraine hat durchf├╝hren lassen und das es wohl mehrere Versuche gegeben h├Ątte. Das sagt ja wohl alles.
      Ich meine auch, dass V├Ąter nicht zu alt sein sollten, auch wenn die Bindung der Kinder an die M├╝tter oftmals st├Ąrker ist – zumindest am Anfang. Aber Kinder brauchen auch einen Vater. Alte V├Ąter mit jungen Frauen haben ja in der Regel viel Geld und sind ber├╝hmt und meinen, sie k├Ânnen sich die ewige Jugend kaufen.
      LG
      Sabiene

  12. Simone

    Hm. F├╝r mich pers├Ânlich w├╝rde eine k├╝nstliche Befruchtung schon jetzt nicht mehr infrage kommen (und ich werde erst 50), doch f├╝r Frau R. scheint es – aus welchen Gr├╝nden auch immer – sehr wichtig gewesen zu sein, noch einmal ein (bzw. jetzt mehrere) Kinder zu bekommen. Wie in anderen Gewissensfragen (z. B. Schwangerschaftsabbruch, Pr├Ąimplantationsdiagnostik) kann jede Frau auch in diesem Punkt daher meiner Meinung nach nur f├╝r sich selbst eine Entscheidung treffen. Denn wie hei├čt es doch: „Urteile nie ├╝ber einen anderen, bevor Du nicht einen Mond lang in seinen Mokassins gegangen bist.“

    1. Frau Sabienes Beitragsautor

      @Simone: Jaja, wir und die Indianer! Nat├╝rlich hast du Recht.
      Trotzdem ist das krank.
      LG
      Sabiene

    2. Rumpel

      Ohlala, ist das die ber├╝hmte Stutenbissigkeit? Da geht eine Frau in ihrer Mutterrolle auf und weil sie ├Ąlter ist, wird sie als „krank“ bezeichnet.
      Irgendwie bin ich entsetzt.

    3. Rumpel

      Kennst du diesen Ausdruck nicht? Stutenbissigkeit bedeutet, das Frauen gerne untereinander aufeinander losgehen ­čÖé hinterm R├╝cken herziehen,
      h├Ąmische Bemerkungen usw.

    4. Frau Sabienes Beitragsautor

      @Rumpel: Das geht mir jetzt ein bisschen weit. Ich wei├č sehr wohl, was du mit Stutenbissig meinst. Ich bin weder h├Ąmisch, noch hinten rum und ich nehme mir das Recht heraus, hier auf meinem Blog meine Meinung zu sagen.
      Daf├╝r ist er n├Ąmlich da.
      Sabiene

    5. Rumpel

      Entschuldigung, ich mein das doch nicht b├Âs!! Deinem Post nach hatte ich gedacht, dass du den Ausdruck nicht kennst, deshalb hatte ich dir geantwortet. Und vorher hatte ich es als Frage formuliert:
      „Ohlala, ist das die ber├╝hmte Stutenbissigkeit?“

      Ich hab immer das gleiche Problem, ich will niemandem auf die F├╝├če treten, schaff das aber trotzdem immer wieder.
      Ich w├╝nsche dir ein wundersch├Ânes Wochenende.
      Es gr├╝├čt
      das Trampeltier Rumpel

    6. Frau Sabienes Beitragsautor

      @Rumpel: Dieses Medium hat schon seine T├╝cken, besonders weil man sein Gegen├╝ber nicht sieht, kennt, einsch├Ątzen kann.
      LG
      Sabienes

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