Warum Magnesium in den Wechseljahren so wichtig ist

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Erste Hilfe bei Hitzewallungen, Schlafstörungen & Co: Magnesium!

Bei manchen von euch fängt es früher an, bei den anderen später.
Aber sobald ihr das 40. Lebensjahr überschritten habt, werden eure Eierstöcke so langsam damit beginnen, die Produktion von Östrogen und Gestagen einzustellen. Euer Körper folgt damit einer ganz natürlichen Logik. Denn mit der zum Erliegen kommenden Produktion von Eizellen wird verhindert, dass ihr mit zunehmenden Alter noch Kinder ausgetragen werdet.
Eine solche Umstellung geht natürlich nicht immer ganz ohne Probleme ab. Und viele Frauen in den besten Jahren klagen über die verschiedensten Beschwerden.

Nicht nur schweißtreibend: Die Wechseljahre

Ihr merkt es schon: Heute geht es einmal wieder um eine der Kernkompetenzen dieses Blogs, nämlich um Beschwerden in den Wechseljahren und was ihr dagegen unternehmen könnt. Ich habe dieses Thema hier schon häufiger behandelt. Aber ich denke, es lohnt sich immer wieder, darüber zu schreiben. Denn viele von euch sind vielleicht verunsichert, was ihnen da wohl alles bevorsteht.

Wenn sich mit der Zeit die Hormonproduktion herunterschraubt, entsteht in unserem Körper erstmal eine Art Mangelerscheinung und er kommt aus dem Gleichgewicht. Typisch für die Wechseljahre sind die berühmten Hitzewallungen, bei denen man urplötzlich und ohne ersichtlichen Grund zum Schwitzen beginnt.
Aber es gibt noch weitere Beschwerden, zum Beispiel:

  • Herzrasen,
  • Schlafstörungen,
  • Stimmungsschwankungen,
  • Panikattacken,
  • Gewichtszunahme,
  • trockene Haut und trockene, empfindliche Schleimhäute,
  • allgemein verringerte Leistungsfähigkeit.

Aber keine Angst! Nicht alle Frauen haben körperliche Probleme in den Wechseljahren. Und nur selten erleben sie dabei die komplette Palette der Symptome gleichzeitig und auch immer in einem ganz unterschiedlichem Ausmaß.
Wenn ihr also bereits Mitte bis Ende Vierzig seid und Hitzewallungen & Co nur dem Namen nach kennt, dann braucht ihr euch nicht wundern. (Freut euch einfach!)

Warum Magnesium in den Wechseljahren so wichtig ist

Jetzt gibt es natürlich allerlei Maßnahmen, die man gegen solche Beschwerden ergreifen kann. Manche Frauen beginnen eine Hormonersatztherapie, andere schwören auf Naturheilkunde oder Homöopathie. Ich persönlich habe homöopathische Mittel eingenommen und nehme regelmäßig Magnesium.
Denn Magnesium ist ein Spurenelement, welches an mehr als 300 lebenswichtigen Enzymen beteiligt ist. Dabei findet es sich in folgenden Lebensmitteln:

  • Vollkornprodukte,
  • Nüsse,
  • Hülsenfrüchte,
  • grünem Gemüse,
  • Seetang,
  • Datteln
  • Bananen.

Bis auf den Seetang wird sich einiges davon regelmäßig auf eurem Speiseplan finden. Aber wenn ihr körperlichen Belastungen ausgesetzt seid (zum Beispiel bei erhöhtem Stress, in der Schwangerschaft, in der Wachstumsphase, aber auch in den Wechseljahren), viel Sport treibt oder euch schlecht ernährt benötigt ihr mehr als die empfohlene Tagesration von 300 bis 400 mg Magnesium. Ein Magnesiummangel kann aber auch entstehen, wenn ihr Alkohol oder Kaffee trinkt oder raucht.

Wie bemerkt man einen Magnesiummangel?

In der Regel hat ein Magnesiummangel keine eklatanten lebensbedrohlichen Folgen, kann aber schmerzhaft und nervenaufreibend sein. Das bekannteste Zeichen sind wahrscheinlich die berühmten Wadenkrämpfe oder generell eine verhärtete Muskulatur.
Es gibt aber noch andere Symptome, zum Beispiel: 

  • Erschöpfung,
  • Energielosigkeit,
  • schlechter Schlaf,
  • Konzentrationsprobleme,
  • Spannungskopfschmerzen,
  • Nervosität, innere Unruhe,
  • depressive Verstimmungen
  • Wassereinlagerungen.

Kommt euch das bekannt vor? Genau!
Wenn ihr bereits in den Wechseljahren seid, habt ihr bestimmt schon mit dem ein oder anderem Problem zu tun gehabt. Denn in diesem Lebensabschnitt entsteht ein Magnesiummangel durch den Umstellungsprozess, der in unserem Körper stattfindet. Und wenn ihr dann auch noch mit Hitzewallungen zu tun habt und vermehrt schwitzt, ist euer Mineralhaushalt sowieso unausgewogen.

Ich gehöre nicht zu den Menschen, die ständig Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen. Trotzdem bin ich der Meinung, dass auch bei einem perfekten Lebensstil eine regelmäßige Einnahme von Magnesiumpräparaten sinnvoll ist. Und das nicht nur in den besten Jahren – aber dann ganz besonders.
Magnesium gibt es in verschiedenen Darreichungsformen: Brausetabletten, Schüssler Salze oder Tabletten, ihr könnt es euch passend zu eurem Tagesablauf aussuchen.

Ironischerweise habe ich, nachdem ich eine Rohfassung dieses Artikels geschrieben habe, einen schlimmen Wadenkrampf erlebt. Seitdem nehme ich auf Empfehlung einer Facebook-Freundin Magnesium und Calcium im Wechsel. Und vielleicht sollte ich auch einmal darüber schreiben, warum wir in den besten Jahren auch Calcium benötigen.

Kann man Magnesium auch überdosieren?

„Die Dosis macht das Gift“ sagte sinngemäß der Arzt und Alchemist Paracelsus. Aber tatsächlich sind die Nebenwirkungen von Magnesium vergleichsweise übersichtlich. Bei einer Überdosierung kann Durchfall auftreten, der aber in der Regel wieder abklingt, wenn man die Tagesdosis verringert oder aussetzt.
Wenn ihr aber Probleme mit den Nieren habt, dann solltet ihr unbedingt mit eurem Arzt sprechen.

Fazit:

Nach meiner Meinung gibt es nur wenige Unpässlichkeiten, die man nicht mit Magnesium, Pfefferminztee und/oder einer Mütze voll Schlaf beseitigen kann. Das ist mit der Grund, warum ich bereits seit jungen Jahren regelmäßig Magnesiumpräparate zu mir nehme.

Ich bin inzwischen in der Menopause angelangt und kann rückblickend sagen, dass ich die Wechseljahre relativ gut überstanden habe.
Magnesium war dabei mit Sicherheit nicht der einzige Faktor, aber ein wichtiger unter vielen.

Nehmt ihr auch regelmäßig Magnesium oder andere Spurenelemente? Erzählt es mir!

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Alle Fotos: Warum Magnesium in den Wechseljahren so wichtig ist ©frau-sabienes.de
Text: Warum Magnesium in den Wechseljahren so wichtig ist ©frau-sabienes.de

*Dieser Artikel kam im Zusammenhang einer Kooperation zustande und gibt meine persönliche Meinung und Erfahrung wieder.

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8 Kommentare

  1. Ohne Magnesium geht es bei mir schon seit (oder demnÀchst seidt) Jahren nicht. Ich achte aber darauf, dass ich nicht mehr als 400 mg Magnesiumcitrat zu mir nehme.

    Liebe GrĂŒĂŸe Sabine

  2. Sehr interessanter Artikel und das Magnesium gut ist, dass wusste ich zwar schon. Das er aber eine so gute Hilfe sein kann in den Wechseljahren war mir nicht bekannt. Ich muss gestehen, bislang merke ich nicht viel von möglichen Wechseljahren. Ich bin jetzt 46 Jahre alt, werde dieses Jahr noch 47. Gewichtstechnisch vielleicht, da es nicht mehr so schnell herunter geht, wie es rauf geht 😉 Ich gehe brav 2 x im Jahr zu meinem Frauenarzt und ich nehme noch die Pille. Nicht nur aus verhĂŒtungstechnischen GrĂŒnden. Ohne Pille leide ich extrem unter PMS. Keine Brustspannungen oder so, sondern vielmehr das meine Stimmung sehr extrem ist. Es gibt die Hochphase und die ist toll und dann geht es runter. Hatte ich aber auch schon vor meinem 40. Lebensjahr 😉 Es ist so extrem, dass ich von jetzt auf gleich aus der Haut fahre, mich kaum wieder erkenne und Streit provoziere. Ich merke richtig, dass ich es nicht bin, aber ich kann nichts dagegen tun. Ich hatte damals mit meinem Frauenarzt darĂŒber gesprochen und wir hatten einiges ausprobiert: vom absetzen der Pille, Nuvaring und welches PrĂ€parat fĂŒr mich am besten ist. Das ist meine jetzige Pille. Ich komme bestens mit ihr zurecht. Habe auch keinerlei Probleme. Von daher merke ich vielleicht von den Wechseljahren nicht so viel.
    Trotzdem nehme ich Magnesium regelmĂ€ĂŸig ein. Jeden Abend. Hochwertiges Magnesium, denn einfach nur welches aus der Drogerie heißt nicht gleich, dass es gutes Magnesium ist. Darauf muss man nĂ€mlich achten. Denn die meisten Produkte aus der Drogerie scheidet der Körper direkt wieder aus, weil er es nicht so gut verwerten kann. Ich nehme es, weil ich an Restless-Leg leide. Zur Zeit (im Stillen drei Mal auf Holz klopfe) habe ich es im Griff. Ich muss keine Tabletten mehr einnehmen. DafĂŒr aber Magnesium. Seit ĂŒber einem Jahr habe ich nun die Tabletten abgesetzt und mit Magnesium ersetzt. 2 x ist es nun vorgekommen, dass ich mal eine halbe Tablette trotzdem nehmen musste. Außerdem ist meine Nackenmuskulatur wegen der Arbeit extremst verspannt und von daher schadet Magnesium auch nicht. Also ja, ich nehme regelmĂ€ĂŸig jeden Abend Magnesium ein und ich denke doch, dass es mir dadurch besser geht.

    1. @Andrea: Ich selbst habe die Pille nie genommen. Aber ich habe gehört, dass sie die Symptome der Wechseljahre abschwĂ€chen kann, weil man dadurch einen konstanten Östrogen-Spiegel behĂ€lt. Und wenn sie dir gegen PMS hilft, umso besser. Ich habe auch gehört, dass Magnesium bei Restless Legs helfen kann. Und wenn du dann kaum noch andere Medikamente brauchst, bist du auf der richtigen Seite.
      Das mit dem Gewicht ist wirklich blöde. Wenn ich bedenke, was ich frĂŒher alles habe essen können, ohne ein Gramm zuzunehmen!
      LG
      Sabienes

  3. Danke fĂŒr diesen informativen Beitrag! Ich nehme auch schon seit einigen Jahren Magnesium-PrĂ€parate ein. Zur Zeit verwende ich dieses von https://www.vitaminexpress.org/. Nicht nur im Wechsel ist Magnesium sehr hilfreich, auch wenn man viel Sport treibt, kann man davon profitieren.
    Alles Liebe,
    Margit

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