Typische Beschwerden mit denen ihr in den Wechseljahren rechnen müsst

Typische Beschwerden mit denen ihr in den Wechseljahren rechnen müsst

Zuletzt überarbeitet am 10. September 2018

typische beschwerden in den wechseljahren

Hitzewallungen & Co und andere typischen Beschwerden in den Wechseljahren

Zwischen 45 und 60 Jahren befinden wir Frauen uns in den sogenannten Wechseljahren oder Klimakterium. Dies ist ein ganz natürlicher Vorgang und sollte, genauso wie Pubertät oder Schwangerschaft kein Tabuthema sein. Meistens beginnen die ersten Anzeichen schon sehr früh und schleichend, nur in ganz seltenen Fällen findet dieser Wechsel innerhalb ganz kurzer Zeit statt. Die ersten Beschwerden erklärt man sich meistens noch mit Stress oder den jeweiligen Lebensumständen.
Aber mit welchen Beschwerden muss man überhaupt rechnen?

Typische Beschwerden mit denen ihr in den Wechseljahren rechnen müsst

Hitzewallungen und Schweißausbrüche

Die Hitzewallungen und Schweißausbrüche dürften wohl zu den bekanntesten Beschwerden der Wechseljahre zählen. Sie können mehr oder minder stark sein, meistens sind sie mehr unangenehm oder peinlich, als gefährlich. Ich glaube, dass die einzige Gefahr darin liegt, dass man sich vor lauter Schwitzen in der Nacht aufdeckt und sich dann erkältet.
Weniger bekannt sind aber auch sogenannte Kältewallungen. Sie stellen leider keine Alternative zu den Hitzewallungen dar.

Und manchmal hatte ich das Gefühl, ich könne gleichzeitig frieren und schwitzen.

Veränderte und ausbleibende Monatsblutung

Unter den typischen Beschwerden steht dieser Punkt wohl mit den Hitzewallungen an erster Position.
Und hier ist alles möglich!

Bei manchen Frauen wird sie mit der Zeit immer schwächer. Bei anderen wird sie „auf den letzten Drücker“ noch mal sehr stark und schmerzhaft. Die Monatsblutung kann einmal aussetzen, um dann plötzlich wieder aufzutreten.

Wichtig zu wissen ist, dass man in dieser Zeit immer noch schwanger werden könnte! Wenn also kein Kinderwunsch mehr besteht, müsst ihr mit eurem Frauenarzt absprechen, wann ihr mit der Verhütung aufhören könnt.

Depressive Verstimmungen und Gereiztheit

Solche Zustände sind eigentlich ganz typisch für die Wechseljahre und hängen häufig mit dem Ungleichgewicht des Hormonspiegels zusammen. Generell befinden wir uns in einer Phase des Umbruchs, in der wir unser bisheriges Leben auf den Prüfstand stellen. Auch der Tatbestand des Alterns und die offensichtlichen Anzeichen, sowie die schwindende Fruchtbarkeit macht vielen von uns schwer zu schaffen. In diesem Fall kann ich euch nur empfehlen, euch mit anderen betroffenen Frauen unterhalten und euch gegenseitig Mut zu machen. 
Bei schlimmen Depressionen holt euch bitte unbedingt professionelle Hilfe!

Gewichtszunahme

Einerseits möchte unser Körper gerne Fettpolster anlegen, um in ihnen Östrogen für schlechte Tage zu speichern. Andererseits verbrennen wir nicht mehr so viel. Denn unser Stoffwechsel wird im Laufe der Jahre immer langsamer – das ist im Übrigen auch bei Männern der Fall.
Da hilft es wirklich nur, auf unsere Ernährung zu achten und sich mehr bewegen, in dem man Sport macht. Manchmal kann die Ursache auch in einer Schilddrüsenunterfunktion liegen. Aber davon oder besser von einer Therapie dagegen sollte man sich nicht zu viel versprechen.
Manchmal hilft es auch, sein Schönheitsideal neu zu definieren.

Trockene Schleimhäute

Das betrifft nicht nur die Schleimhäute der oberen Atemwege, man kann auch unter einer sogenannten Scheidentrockenheit leiden. Am besten, ihr achtet auch im Winter darauf, dass es in eurer Wohnung auch im Winter ein optimales Raumklima herrscht. 
Um die Schleimhäute, besonders in der Nase geschmeidig zu halten, verwende viele betroffene Frauen Nasensprays. Diese können aber auch das Gegenteil bewirken und ich empfehle euch eine Ajurveda-Kur, wie ich sie in diesem Artikel beschrieben habe. Und keine Angst: Ihr könnt sie ganz bequem zu Hause durchführen.

Scheidentrockenheit ist beim Sex oft für beide Partner sehr unangenehm und schmerzhaft. Es gibt dafür spezielle Gels (Gleitgel) in den Drogerien zu kaufen. Ich empfehle euch ganz einfach Vaseline oder Melkfett. 

Keine Panik vor den Wechseljahren!

Ein Viertel aller Frauen kennen diese typischen Beschwerden gar nicht.  Über die Hälfte gibt an, Probleme von mittlerer Stärke in den Wechseljahren zu haben und nur ein ganz kleiner Prozentsatz aller Frauen leidet wirklich schwer.
Und man bekommt auch niemals alle Beschwerden über Nacht und an einem einzigen Tag.

Also bitte keine Panik! Denn so nervig und frustrierend die Wechseljahre auch sein mögen: Sie gehen vorbei und mit ihnen typische Beschwerden aller Art. 

Ganz bestimmt. 

Es gibt auch einige hilfreiche Therapien dagegen gegen all diese Beschwerden und ich habe auch ein paar Tipps für euch.
Aber die erfahrt ihr in einem anderen Artikel.

Foto:Typische Beschwerden mit denen ihr in den Wechseljahren rechnen müsst ©frau-sabienes.de
Text: Typische Beschwerden mit denen ihr in den Wechseljahren rechnen müsst ©frau-sabienes.de
Zusammenfassung:
Typische Beschwerden mit denen ihr in den Wechseljahren rechnen müsst
Thema
Typische Beschwerden mit denen ihr in den Wechseljahren rechnen müsst
Beschreibung
Typische Beschwerden in den Wechseljahren sind oft Hitzewallungen, Kältewallungen, Gewichtszunahme, Depressionen oder Scheidentrockenheit.
Geschrieben von:
Frau Sabienes sagt

pinit fg en rect red 28 - Typische Beschwerden mit denen ihr in den Wechseljahren rechnen müsst

 

14 Responses

  1. vivilacht sagt:

    unter Hitzewallungen oder SChweissausbruechen hatte ich damals nicht zu leiden. Dafuer kamen ploetzlich Krankheiten dazu und was ich bisher so irgendwie hatte noch Regeln koennen, dafuer musste ich dann ploetzlich anfangen Tabletten zu nehmen. Wie du shcon sagst, bei jedem ist es anders.

  2. Bin ich froh, dass ich zu dem Viertel der Frauen gehöre, die gar nicht unter diesen Beschwerden gelitten haben!
    Da ich wusste, dass weder meine Oma, noch meine Mutter sowas hatten, hab ich mir immer gedacht, dass ich das dann auch nicht habe…Hat geklappt!

    Meine letzte Blutung war allerdings einen ganzen Tag lang so stark, dass ich richtig Panik hatte, dass das nicht mehr aufhört. Ich hab gefühlt Stunden im Bad verbracht und hab mich so reingesteigert, ich weiß noch genau, dass ich dachte, das kann auch kein Arzt mehr stoppen, jetzt verblute ich einfach…
    Das hab ich später auch von anderen Frauen gehört. Deshalb kann ich nur sagen: Wem das passieren sollte: Keine Panik, es hört wieder auf!
    Ja, das war es dann aber auch. Aus, vorbei, keine weiteren Beschwerden!

    LG Sabine

    • Frau Sabienes sagt:

      @Teamworkart: Oh mein Gott, was für ein Horror, den du da erlebt hast! Eine meiner letzten Blutungen ging über 2 Wochen, bis ich zu dem Schluss gekommen bin, dass ich lieber in der Menopause bin, als sowas.
      Ich glaube, ich sollte hier auch mal über die Gnade der Akzeptanz schreiben.
      LG
      Sabienes

  3. Mauilein sagt:

    Hallo Sabine. Oh bei mir fängt es grad an und ich hab seit ca. 1 Jahr Hotzewallungen und Schweissausbrüche vom Feinsten. Ich habe nächste Woche nochmal einen Termin beim FA um den Hormonstatus zu kontrollieren, weil ich „eigentlich“ schon recht früh dran bin mit 40, aber meine Mama hatte sie auch recht zeitig. Blutungen habe ich eh seit Jahren keine mehr, dank der Verhütungsspritze. Liebe Grüße Kathrin

    • Frau Sabienes sagt:

      @Mauilein: Da bist du ja gerade mitten im Geschehen (auch wenn du wirklich früh dabei bist) Ich weiß ja nicht, ob dich das trösten wird: Es geht vorbei! Wirklich. 😉
      LG
      Sabienes

  4. Petra sagt:

    Ein paar Jahre hab ich ja eigentlich noch Zeit damit, wobei die meissten der Beschwerden hab ich eh, von daher hoff ja das sich das dann nicht noch verschlimmert.

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