Trauer und Tod – Leider ist das auch ein Thema in den besten Jahren

Trauer und Tod – Leider ist das auch ein Thema in den besten Jahren
Kreuze auf dem Friedhof für Trauer

Wie gehen wir mit Trauer und Tod um?

Trauer oder Todesfälle waren für mich als Kind etwas, was nur andere Menschen betraf – hauptsächlich ältere Frauen. Denn nach dem Zweiten Weltkrieg waren Frauen in schwarzer Kleidung im Straßenbild einfach sehr präsent. In jeder Familie gab es mindestens ein Familienmitglied, das im Krieg gefallen war. Oder nach nur wenigen Jahren an den Spätfolgen sterben musste.
Schwarze Nylonstrümpfe – heute hochmodern – wurden in den 60er Jahren nur von Kriegswitwen getragen.

Eigene Erfahrungen mit Trauer

Das änderte sich leider schlagartig, als mein Vater plötzlich starb.
Mit Mitte Zwanzig war ich von dem Gefühl des Leids, des Verlusts und der Trauer schier überwältigt. Dazu kam eine Mutter, die sich erst mal gar nicht so recht zu helfen wusste. Und ich musste feststellen, wie schwer es ist, die richtige Balance zwischen offener und ehrlicher Trauer und normalen Lebensalltag zu finden. ... hier gehts weiter

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Verwaiste Eltern – Die grĂ¶ĂŸte Katastrophe und es gibt keinen Trost

Verwaiste Eltern – Die grĂ¶ĂŸte Katastrophe und es gibt keinen Trost
verwaiste eltern

Verwaiste Eltern

Eigentlich stand für heute auf meinem (nicht vorhandenen) Redaktionsplan ein ganz anderer Artikel.
Dann wurde ich aber von einem Ereignis dermaßen erschüttert, dass ich es mir anders überlegt habe.

Es handelt sich um die größte Katastrophe, die Eltern passieren kann

Begegnung

Vor ein paar Tagen traf ich zufällig eine gute Bekannte und was sie mir mit tränenerstickter Stimme erzählte, konnte ich zuerst gar nicht fassen.

Ihre Tochter war gestorben.

Die einzige Tochter

Das Mädchen war die einzige Tochter von einem Elternpaar in meinem Alter.
Sie war Anfang 20, hübsch, nett, lieb, begabt, intelligent und stand kurz vor ihrem Abschluss. Zu diesem Zweck legte sie ein Auslandssemester in Übersee ein – und starb dort plötzlich und völlig unerwartet.
An Ostern. ... hier gehts weiter

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Die Katze, die nicht sterben wollte von Inger Frimansson [Rezension]

Die Katze, die nicht sterben wollte von Inger Frimansson [Rezension]
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Geheimnisvoll und spannend: Die Katze, die nicht sterben wollte

Beth und Ulf verbringen wie in jedem Jahr die Sommermonate in ihrem Sommerhaus außerhalb von Stockholm. Aber es steht schlecht um ihre Beziehung. Sie schweigen sich an und trinken viel zuviel. Eines Abends entdecken sie in der Scheune einen Fremden, Beth fühlt sich bedroht und erschlägt ihn mit einer Axt. Sie überredet Ulf, den Mann am Rande des Grundstücks zu vergraben. Beide versuchen verzweifelt, mit der Schuld zurechtzukommen, aber es will ihnen nicht gelingen. Als Ulf und Beth‘ Schwester Juni zu Recherchearbeiten nach Afrika fahren, drängt Beth sich ihnen als Begleitung auf. Aber sie kommt nicht zur Ruhe und entfremdet sich immer mehr von ihrem Mann, ihrer Schwester und ihrer Umwelt. ... hier gehts weiter

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Wie ein Esel mit Holz – Ein biografischer Roman von Heike Trojnar

Wie ein Esel mit Holz  – Ein biografischer Roman von Heike Trojnar
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Die Lebensgeschichte einer griechischen Frau

Die lebenslustige, kecke Kyra kommt in den fünfziger Jahren im Norden von Griechenland zur Welt. Ihre Eltern, arme Kleinbauern und Tagelöhner schaffen es gerade so eben, die siebenköpfige Familie zu ernähren. Die Kinder leiden unter dem harten Leben, aber noch mehr unter der Strenge ihres jähzornigen Vaters Philippos. 
In den sechziger Jahren geht Kyra als eine der ersten griechischen Gastarbeiter nach Augsburg. Sie verliebt sich in einen Deutschen und wird prompt schwanger. Doch die Eltern weigern sich, die erforderlichen Dokumente für die Hochzeit zu schicken. Von dem Kindsvater verlassen zieht sie zu der Familie ihres Bruders nach Hannover, aber dort wird sie wie eine Gefangene behandelt. Als sie den Griechen Pavlos kennen und lieben lernt, kommt sie vom Regen in die Traufe. Während eines Heimaturlaubs in Griechenland findet sie sich allein und verlassen mit 2 kleinen Kindern auf einem Campingplatz wieder und muss sehen, wie sie ihre Familie durchbringt. ... hier gehts weiter

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Geliebte Gracelin – Historischer Frauenroman von Ann Moore

Geliebte Gracelin – Historischer Frauenroman von Ann Moore
geliebte gracelin ann moore rezension

Geliebte Gracelin – Ein Roman aus dem Irland des 19. Jahrhunderts

Irland, Mitte des 19. Jahrhunderts. Die hübsche, lebhafte Gracelin O’Malley wächst bei ihrer Familie, bestehend aus Vater, Großmutter und den 2 Brüdern auf. Sie sind einfache, arme Landpächter, die gerade so ihren Lebensunterhalt mit dem bestreiten, was ihr bisschen Land abwirft und ihnen von der Pachtzinsen übrigbleibt.
Als der englische Gutsbesitzer Lord Bram Donnelly um Grace‘ Hand anhält, stimmt sie der Hochzeit zu, um ihrer Familie bessere Pachtbedingungen zu ermöglichen. Aber der reiche Lord hat nur eines im Sinn: Er will einen Erben und eine folgsame Frau.
Bedingt durch die Kartoffelfäule wird das Land von der großen Hungersnot heimgesucht. Die armen Pachtbauern verlieren alles, aber auch der reiche Donnelly sieht seine Reichtümer schwinden und zeigt endlich sein wahres, brutales Gesicht.
Zwischenzeitlich firmiert sich unter den Iren der Widerstand gegen die englische Besatzung und allen voran Gracelins alter Freund aus Kindertagen, Morgan McDonagh. ... hier gehts weiter

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