Frauenliteratur – Meine immerwährende Weihnachts-Leseliste

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Frauenliteratur - Nicht nur zum Weihnachtsfest

Diese Literaturliste an Frauenliteratur richtet sich an Frauen, Schwestern, Freundinnen, Töchter, Mütter und an die Männer. Und sie soll eine Leseempfehlung darstellen für alle Frauen, die durchaus in der Lage sind, sich ihre Bücher selber zu kaufen (und zu schenken)
Und das dürften doch wir alle sein, oder?
Was ihr hier finden werdet sind Bücher, die ich selber gelesen habe, die mir empfohlen wurden und/oder die auf meiner eigenen Leseliste oder Wunschliste stehen. Wenn ihr noch Ergänzungen dazu habt, dann immer her damit! Ein schöner Austausch ist mir sehr willkommen.
Die Bücher sind immer mit einem Amazonlink verknüpft. Dort findet ihr weitere Informationen zu dem jeweiligen Buch und die Möglichkeit, es zu bestellen. Wo ihr im Endeffekt eure Literatur kaufen werdet, bleibt natürlich euch überlassen.
Und jetzt wünsche ich euch viel Spaß beim Stöbern!

Frauenliteratur - Meine immerwährende Weihnachts-Leseliste

Das Ministerium des äußersten Glücks von Arundhati Roy

Auf einem Friedhof in der Altstadt von Delhi wird ein handgeknüpfter Teppich ausgerollt. Auf einem Bürgersteig taucht unverhofft ein Baby auf. In einem verschneiten Tal schreibt ein Vater einen Brief an seine 5-jährige Tochter über die vielen Menschen, die zu ihrer Beerdigung kamen. In einem Zimmer im ersten Stock liest eine einsame Frau die Notizbücher ihres Geliebten.
Wenn ihr Arundhatis Roman "Der Gott der kleinen Dinge" geliebt habt, dann ist dieser Roman genau das richtige für euch. Wenn ihr den Erstling bislang noch nicht kanntet, dann lasst euch bitte einfach überraschen.

Sechzehn Wörter von Nava Ebrahimi

Als ihre Großmutter stirbt, beschließt Mona, ein letztes Mal in den Iran zu fliegen. Gemeinsam mit ihrer Mutter wagt sie die Reise in die trügerische Heimat.
Die Fahrt wird für Mona zu einer Konfrontation mit ihrer eigenen Identität und ihrer Herkunft, über die so vieles im Ungewissen ist. Aber manchmal wird uns das Fremde zum heimlichen Vertrauten.

Die Spionin von Paulo Coelho

Wer ist die Frau hinter dem schillernden Mythos? Paulo Coelho schlüpft in ihre Haut und lässt sie in einem fiktiven, allerletzten Brief aus dem Gefängnis ihr außergewöhnliches Leben selbst erzählen: vom Mädchen Margaretha Zelle aus der holländischen Provinz zur exotischen Tänzerin Mata Hari, die nach ihren eigenen Vorstellungen lebte und liebte und so auf ihre Art zu einer der ersten Feministinnen wurde. Doch als der Erste Weltkrieg ausbricht, lässt sie sich auf ein gefährliches Doppelspiel ein.

Into the Water - Traue keinem. Auch nicht dir selbst von Paula Hawkins

Als ihr Schwester Nel stirbt, kehrt Julia nach Beckford zurück, um sich um ihre Nichte zu kümmern. Doch sie hat Angst. Angst vor diesem Ort, an den sie niemals zurückkehren wollte. Vor lang begrabenen Erinnerungen, vor dem alten Haus am Fluss, vor der Gewissheit, dass Nel niemals gesprungen wäre. Und am meisten fürchtet Julia das Wasser und den Ort, den sie Drowning Pool nennen …
Dieses Buch ist allen unbequemen Frauen in der Literatur gewidmet.

Halali - Ein Roman von Ingrid Noll

Natürlich sind Karin und Holda auf Männerjagd, schließlich wollen sie nicht alleine bleiben. Doch auch auf sie wird Jagd gemacht: Eine ganz besondere Sorte Romeos ist im Bonn der Nachkriegszeit im Einsatz. ›Halali‹ – das Sekretärinnendasein wird zum Abenteuer, der graue Alltag ist vorbei. Wehe dem, der ins Visier gerät.

Sieben Tage voller Wunder von Dani Atkins

Beim Check-in hat Hannah ihn zum ersten Mal gesehen: Logan mit den unglaublich grünen Augen. Ist es Schicksal, dass er sich im Flugzeug neben sie setzt, kurz bevor die Maschine wie ein Stein vom Himmel fällt, mitten in Kanadas endlose winterliche Wildnis und das eisige Wasser eines Sees? Wie durch ein Wunder kommen Hannah und Logan mit dem Leben davon, doch die nächsten Tage verlangen ihnen das Äußerste ab, vor allem, als mit jeder Stunde, die vergeht, die Hoffnung auf Rettung schwindet.
Ein Roman fürs Herz.

Sieh mich an - Ein Roman von Mareike Krügel

Man kann ja nicht einfach sterben, wenn die Dinge noch ungeklärt sind. Das denkt Katharina, seit sie vor kurzem das Etwas in ihrer Brust entdeckt hat. Niemand weiß davon, und das ist auch gut so. Denn an diesem Wochenende soll ein letztes Mal alles ganz normal sein. Und so entrollt sich das Chaos eines ganz normalen Freitags vor ihr. Während sie aber einen abgetrennten Daumen versorgt, ihren brennenden Trockner löscht und sich auf den emotional nicht unbedenklichen Besuch eines Studienfreundes vorbereitet, beginnt ihr Vorsatz zu bröckeln, und sie stellt sich große Fragen: Ist alles so geworden, wie sie wollte?

Driving Miss Norma: Sag Ja zum Leben von Tim Bauerschmidt

Als bei Miss Norma 2015 im Alter von 90 Jahren Gebärmutterkrebs diagnostiziert wurde, riet man ihr zu einer Operation, zu Bestrahlung und Chemotherapie. Doch Norma – nach sieben Ehejahrzehnten erst frisch verwitwet – dachte nicht daran, ihrem Ende in einem Krankenhausbett entgegen zu dämmern. Sie richtete sich zu ihrer vollen Größe von eineinhalb Metern auf und sagte ihrem Arzt: »Ich bin neunzig Jahre alt, ich gehe auf Reisen!«

Zu allerletzt:

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Wenn euch meine Tipps für Frauenliteratur noch nicht ausreichen sollten, dann empfehle ich euch wärmstens meine bisherigen Rezensionen, die ihr unter diesem Link finden könnt.

Ansonsten wünsche ich euch eine schöne, entspannte und zugleich spannende Lesezeit!

Alle Fotos: Frauenliteratur – Meine immerwährende Weihnachts-Leseliste ©frau-sabienes.de
Text: Frauenliteratur – Meine immerwährende Weihnachts-Leseliste ©frau-sabienes.de

Am liebsten sind mir die Problemzonen, die ich noch gar nicht kenne

am liebsten sind mir die problemzonen die ich noch gar nicht kenne
Am liebsten sind mir die Problemzonen, die ich noch gar nicht kenne von Corinne Luca

Aus dem Klappentext:

Jede Frau ist schön – sie soll es nur nicht wissen
Ob in der Stadt, in Zeitschriften oder auf Instagram: Überall begegnen uns Fotos von trügerisch perfekten Frauenkörpern, die für schöne Achseln, Diäten und weißere Zähne werben. Bilder, die uns Unsicherheiten einreden, um uns die Lösungen gleich mitzuverkaufen. Man kann daran verzweifeln – oder man kann sich vom Optimierungswahn befreien, am besten mit Humor! Corinne Luca erzählt in ihrem Buch ehrlich und mit einem Augenzwinkern, was es heutzutage heißt, eine Frau zu sein.
Und kommt zu dem Schluss: Wir müssen uns nicht täglich eine neue Problemzone einreden lassen!
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Frau Sabienes war beim Frisör! (Vorsicht! Fieser Selfie-Alarm!)

ich war beim frisör
Schnipp, schnapp – Haare ab!

Beim Frisör lasse ich mir seit Jahren lediglich die Spitzen schneiden (und manchmal ein paar Strähnchen färben).
Nun habe ich dringend eine Typveränderung benötigt. Wie es dazu kam und was daraus wurde, erzähle ich euch in diesem Artikel.

Lange Haare für Frauen ab 50

Dieser Artikel ist der erfolgreichste Artikel auf diesem Blog: „Sind lange Haare für Frauen über 50 erlaubt?“.
Es geht dabei darum, dass viele Frauen dem Irrglauben nachhängen, dass man in den besten Jahren dringend eine Kurzhaarfrisur benötigt und anscheinend habe ich mit diesem Thema genau euren Nerv getroffen. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass jede Frau (und jeder Mann) die Haare so tragen soll, wie sie will und wie es zu ihrem Typ passt. Aber nur, weil man ein bestimmtes Alter erreicht hat, sich beim Frisör einen Kurzhaarschnitt verpassen zu lassen, ist absoluter Blödsinn. ... hier gehts weiter

Alt werden, alleine sein, sterben – Den letzten Weg geht man (fast) allein

alt werden alleine sein sterben
Alt werden – für alte Menschen ist die Einsamkeit oft das größte Problem

Was ihr hier auf meinem Blog erlebt, ist eine Premiere. Denn heute veröffentliche ich hier meinen ersten Gastartikel.
Er stammt von meiner Freundin Ella, der Herzkindmama. Sie lebt seit einigen Monaten mit ihren Kindern in einem Mehrgenerationenhaus in der Steiermark. Vier Generationen finden sich hier unter einem Dach: Urgroßmutter, Großmutter, Mutter und zwei Enkeltöchter. Sie umspannen ein Altersspektrum von 4 bis 90 Jahren.
Und keiner muss sich alleine fühlen.

Alt werden, alleine sein, sterben

So hatte sich meine 90-jährige Oma das „alt werden“ wahrscheinlich nicht vorgestellt. Hatte sie doch Jahre lang mit ihrem grauen Kater in dem blauen Haus alleine gelebt. Einem großen Haus, welches sie einst zusammen mit ihrem Mann und zwei Schwestern bewohnt hatte. Sie, die alte Fellnerin – die Letzte, die übrig geblieben war. ... hier gehts weiter

Mein Oktober 2017 – Monatscollage und Monatsrückblick

monatsrückblick oktober 2017
Monatsrückblick: So war mein Oktober 2017

Der Oktober 2017 war wie üblich recht arbeitsreich, aber auch aus mehreren Gründen sehr spannend und überraschend für mich.
Ich habe mir als Stichpunkte Jagdglück, Buchmesse und Erntedank notiert und ich möchte gleich mit dem ersten Punkt beginnen. Er betrifft den Wanderurlaub, über den ich im Monatsrückblick vom September bereits berichtet hatte.
Und es geht um ein Erlebnis, dass mir nicht aus dem Kopf geht.

Oktober 2017 – Monatsrückblick und Monatscollage

Jagdglück in den Kalser Tauern

jagdglück
Jagdglück oder: Es war einmal ein Steinbock

Unser Wanderurlaub ging ja von Ende September bis Anfang Oktober. Und folgendes Erlebnis fand passenderweise im Oktober statt. ... hier gehts weiter

Trauer und Tod – Leider ist das auch ein Thema in den besten Jahren

Kreuze auf dem Friedhof für Trauer
Wie gehen wir mit Trauer und Tod um?

Trauer oder Todesfälle waren für mich als Kind etwas, was nur andere Menschen betraf – hauptsächlich ältere Frauen. Denn nach dem Zweiten Weltkrieg waren Frauen in schwarzer Kleidung im Straßenbild einfach sehr präsent. In jeder Familie gab es mindestens ein Familienmitglied, das im Krieg gefallen war. Oder nach nur wenigen Jahren an den Spätfolgen sterben musste.
Schwarze Nylonstrümpfe – heute hochmodern – wurden in den 60er Jahren nur von Kriegswitwen getragen.

Eigene Erfahrungen mit Trauer

Das änderte sich leider schlagartig, als mein Vater plötzlich starb.
Mit Mitte Zwanzig war ich von dem Gefühl des Leids, des Verlusts und der Trauer schier überwältigt. Dazu kam eine Mutter, die sich erst mal gar nicht so recht zu helfen wusste. Und ich musste feststellen, wie schwer es ist, die richtige Balance zwischen offener und ehrlicher Trauer und normalen Lebensalltag zu finden. ... hier gehts weiter