Schlagwort: geschichte

Sollen wir uns den Intimbereich und die Beine rasieren?

beine rasieren
Beine rasieren oder den Wildwuchs pflegen?

Blättert man so durch die einschlägigen Frauenzeitschriften oder surft man auf den entsprechenden Seiten, gewinnt man den Eindruck, dass man sich als Frau zu einer gewissen Sorte unappettitlicher Schlampen zählen muss, sofern man nicht vom Hals ab abwärts aller Sekundärbehaarung befreit ist.
Ich kann mich erinnern, dass dies in meinen Kinder- und Jugendjahren durchaus unüblich gewesen ist. Man entledigte sich höchstens einmal den Achselhaaren, die Beine oder gar den Intimbereich rasierte man nicht.
Ist das Entfernen der Sekundärbehaarung eigentlich eine reine Modeerscheinung oder hat dies gerade bei uns Frauen sogar eine gewisse kulturelle Tradition? ... hier gehts weiter

Wir, die verseuchte 68er Generation

38er generation
Make Love not AfD!

Wenn ihr mir auf Facebook & Co folgt, habt ihr vielleicht schon bemerkt, dass ich mich seit einigen Monaten auf einem Kreuzzug gegen jedweden Rechtspopulismus und hier ganz besonders gegen Pegida und noch mehr die viel gefährlichere AfD befinde.
Auf meinem Blog sabienes.de habe ich bereits in einem offenen Brief an Frau von Storch gewandt und nun ist hier der Herr Meuthen dran. Aber auf einen offenen Brief möchte ich diesmal verzichten, bevor man mich in diesen Kreisen noch wegen meiner Korrespondenz für sympatisch finden.
Es geht um folgenden Ausspruch, in dem Meuthen am 1. Mai auf dem Bundesparteitag der AfD in Stuttgart konstatierte, er (respektive seine Partei) wolle  ... hier gehts weiter

Titos Brille von Adriana Altaras – Blogger schenken Lesefreude

Logo blogger schenken Lesefreude

Blogger schenken Lesefreude ist eine Blogaktion zum Welttag des Buches, bei der es – wie der Name schon sagt – darum geht, Lesefreude zu verschenken. Bereits im letzten Jahr habe ich mich bei dieser Aktion beteiligt und natürlich bin nun auch wieder mit von der Partie. Übrigens startet auch auf meinem Blog Sabienes TraumWelten in diesem Moment eine Verlosung im Zusammenhang mit dieser Aktion.

Und dies hier ein Frauenblog ist, geht es in dem Buch, das ich an jemanden von euch verschenken möchte, um eine Frau: ... hier gehts weiter

Familie im Wandel der Zeit und der Mythos

familie
Mythos Familie

Familie als Hort von Harmonie, Fürsorge und Glück ist auch so ein Mythos.
Genauso wie der zunehmende Verfall der Familien ein Mythos sein könnte – das behaupte ich jetzt mal, ohne definitive Zahlen zu kennen.
Aber ich sage, dass sich die Familie in ihrer Struktur gewandelt hat.

Die Familie ganz viel früher

Früher war die Familie nicht unbedingt eine Brutstätte der Harmonie, wegen der man abends vor dem offenen Feuer saß und Lieder gesungen hat. Denn in den meisten Familien ging es ums schiere Überleben und eine Liebesheirat war oft Luxus oder Zufall. Der Inbegriff der glücklichen Gemeinschaft, der Rückzugsort im trauten Heim, entwickelte sich erst mit dem aufkommenden Bürgertum in der Mitte des 19. Jahrhunderts.
Tatsächlich gab es innerhalb der Familien sehr viel Gewalt und Willkür, meist ausgehend vom Mann, dem allmächtigen Vater. Frauen galten per Definition als minderwertig und die Kinder sowieso. Und schlagen durfte man beide, das gehörte dazu.
Auch der Mythos Großfamilie, bei der mehrere Generationen unter einem Dach wohnten und füreinander da gewesen waren, stimmt so nicht immer. Die Menschen starben früh an Krankheiten, wie die Pest, Unternährung, Wochenbett oder Krieg. Dementsprechend waren die Familien auch mehr oder weniger dezimiert oder zusammengewürfelt.
Und dem nicht zu vermeidenden Kinderreichtum stand eine immens hohe Kindersterblichkeit gegenüber. (Quelle: Bundeszentrale für Politische Bildung) ... hier gehts weiter

Helau und Alaaf! Genau heute ist Weiberfasching!!!

heute ist Weiberfasching
Weiberfasching, Weiberfastnacht oder Altweiberfasching

Heute am Unsinnigen Donnerstag findet der Weiberfasching oder Weiberfasnacht (es gibt noch eine Menge anderer Bezeichnungen) statt.
Vielleicht geht ihr heute Abend auf eine entsprechende Veranstaltung zum Schwofen oder vielleicht werdet ihr das Rathaus eurer Stadt erstürmen. Vielleicht seid ihr auch gerade unterwegs, um einem ahnungslosen Kollegen die Krawatte abzuschneiden.
Wisst ihr überhaupt, was ihr da tut?

Warum gibt es den Weiberfasching?

Wahrscheinlich geht dieser Tag auf die Wäscherinnen in Bonn-Beuel im 19. Jahrhundert zurück. Sie hatten es satt, in der winterlichen Kälte Berge von Wäsche zu waschen, während sich ihre Männer in der Stadt amüsierten. Deswegen beschlossen sie, die Arbeit ruhen zu lassen und auch einmal ordentlich auf den Putz zu hauen. Ein entsprechendes Organisationsteam gibt es in Beuel noch heute und zeichnet sich für den dortigen Ausnahmezustand verantwortlich.
Es heißt auch, dass bereits im späten Mittelalter die ehrbahren Ehefrauen der Stadt von den Grundherren oder Ratsherren vor dem Beginn der Fastenzeit zu einem „eigenen Mahl mit Tanz“ eingeladen wurden. Dieses Event wurde auch als „Der lieben Weiber Sauftag“ bezeichnet – ein Schelm, der Böses dabei denkt.
Aber warum am Donnerstag?
Dieser Donnerstag war der letzte mögliche Schlachttag vor dem Ende der kommenden Fastenzeit – da konnte man es sich noch einmal gut gehen lassen. ... hier gehts weiter

Mai – Marienmonat, Wonnemonat, wilder Monat

Mai
Ginster im Mai

Heute ist der 1. Mai! Wir haben frei, weil heute der „Tag der Arbeit“ ist, zugleich war gestern Abend die berühmte „Walpurgisnacht“. In 2 Wochen ist Muttertag und die Wahrscheinlichkeit, dass wir auch noch Hochzeitstag haben werden, ist relativ hoch. Denn die meisten Hochzeiten finden im Mai, im „Wonnemonat“ statt.

Wonnemonat

Diese Bezeichnung kommt aus dem Althochdeutschen Wunnimanot, was so viel wie Weidemonat bedeutet. Denn im Mai kann man es schon mal riskieren, die Tiere auf die Weide zu lassen. Angeblich hat Karl der Große im 8. Jahrhundert diesen Namen eingeführt. Der Begriff Wonnemonat hat also erstmal nichts mit irgendwelchen Wonnen der Liebe zu tun. ... hier gehts weiter

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