Fragen über die neueste Mode, aber auch, was die Frau in den besten Jahren so tragen könnte oder sollte und ob es überhaupt hier Regeln geben sollte

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kleidergrößen

Falsche Kleidergrößen und die große Frustgefahr

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Frustgefahr durch falsche Kleidergrößen

Ist euch das auch schon mal passiert: Ihr kauft euch etwas zum Anziehen und zwar in Größe M oder Größe 40, weil ihr wisst, dass euch diese Größe gut passt. Zu Hause müsst ihr dann feststellen, dass euch dieses hübsche Stück viel zu klein ist, obwohl ihr garantiert nicht zugenommen habt.
Wenn ihr Glück habt und euren Kauf wieder umtauschen könnt, wird euch die Verkäuferin vielleicht erklären, dass diese Marke generell ein wenig kleiner ausfällt. Aber warum macht man sich überhaupt die ganze Mühe mit Kleidergrößen oder genauer gesagt: Konfektionsgrößen, wenn die Dimensionen der Bekleidung letztendlich doch ziemlich willkürlich zu sein scheinen?

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bunt sind alle meine kleider

Bunt, bunt, bunt sind alle meine Kleider

bunt sind alle meine kleider

Bunt sind alle meine Kleider (fast)

Als ich noch ein Kind gewesen bin, kamen mir Frauen in den besten Jahren fürchterlich alt vor. Das lag nicht nur an dem Blickwinkel, den man in jungen Jahren vermischt mit ein wenig juveniler Arroganz so an sich hat. Vielmehr lag es an dem Umstand, dass es unter den 50jährigen Frauen in den 60er und 70er Jahren als Folge des 2. Weltkriegs viele Witwen gegeben hat. Diese kleideten sich völlig in Schwarz – oft noch weit über angemessene Trauerzeit hinaus. Aber auch ohne Todesfall gab man sich in früheren Jahren gerne in seiner Kleidung äußerst konservativ und möglichst unauffällig, wenn man ein bestimmtes Alter erreicht hatte.

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hüfthalter

„Mein Hüfthalter bringt mich um!“ Kennt ihr diesen Slogan noch?

hüfthalter

Wenn der Hüfthalter klemmt und zwickt …

Kennt ihr noch diese Werbung aus den 60ern?
Eine Frau lässt ihren Besuch stehen, rennt die Treppe hoch und ruft: „Mein Hüfthalter bringt mich um!“
Die Freundin weiß Rat und empfiehlt ihr irgendetwas mit Zauberkreuz, was bequem sitzt und dennoch all die Speckröllchen des neuen Nachkriegswohlstands verbirgt.
Damals war ich noch ein Kind, aber ich schwor mir, nie, nie, nie ein solches Mördergerät zu tragen.

Der Hüfthalter meiner Mutter

Nach Korsett und Mieder der Vorkriegszeiten waren damals Hüfthalter die neue Generation von Foltergeräten für Frauen. Sie bestanden aus einer Art nach unten offenem Mieder und hatten am unteren Rand so kleine Clips baumeln, mit denen frau sich die Strümpfe befestigen konnte. Das Material war streng licht- und vor allen Dingen luftdurchlässig, was ein nicht uninteressantes Mikroklima zwischen Haut und Hüfthalter entstehen ließ. Meine Mutter trug IMMER einen Hüfthalter, sommers wie winters und litt dementsprechend. Das Wandern im Urlaub muss eine Qual für sie gewesen sein, Sport war überhaupt kein Thema. Alle Frauen ertrugen stumm diese Tortur, besonders wenn sich nach dem ersten Kind die Bauchmuskulatur verabschiedet hatte.

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