Die Antibabypille feiert Geburtstag oder: Die Pillen-Revolution!

Die Antibabypille feiert Geburtstag oder: Die Pillen-Revolution!
die antibabypille

Happy Birthday, Antibabypille!

Wir haben in diesem Monat einen ganz wichtigen Geburtstag vergessen – oder fast.
Es ist ein Geburtstag oder besser gesagt, ein Jubiläum,  dass das Leben von uns Frauen grundlegend verändert hat. Fast weltweit!
Ich spreche von der Markteinführung der Antibabypille, salopp als Pille bekannt und in der Fachsprache als Orale Kontrazeptiva bezeichnet.

Die Antibabypille feiert Geburtstag

An der Möglichkeit einer hormonellen Verhütung in Tablettenform hatte man schon in den 1920er Jahren geforscht. Aber durch die Zustände während des Zweiten Weltkriegs wurden diese Arbeiten erst mal auf Eis gelegt.
Am 1. Juni 1961 kam die 1. Antibabypille unter dem Namen Anovlar samt all ihrer Nebenwirkungen und kontroversen Diskussionen auf den westdeutschen Markt. Damals durfte sie nur verheirateten Frauen, die schon drei bis vier Kinder hatten und über dreißig Jahre alt waren, verschrieben werden.
Für ein solches Rezept musste der Arzt bei ihnen Regelbeschwerden diagnostizieren. ... hier gehts weiter

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Die Liebe im Ernstfall – Ein Roman von Daniela Krien

Die Liebe im Ernstfall – Ein Roman von Daniela Krien
Die Liebe im Ernstfall Daniela Krien Buchcover

Die Liebe im Ernstfall – Ein Frauenroman von Daniela Krien

Paula ist seit dem Tod ihrer kleinen Tochter untröstlich. Und nach dem Scheitern ihrer Ehe kann sie kaum glauben, jemals wieder glücklich sein zu können.
Ihre Freundin Judith geht voll in ihrem Job als Ärztin auf. Eine Liebesbeziehung hat kaum Platz in ihrem Leben. Oder doch?
Brida will nur eins: Schriftstellerin werden. Und sie will Götz, den Tischler. Dabei ist beides nur kaum miteinander vereinbar.
Malinka leidet und findet ihren eigenen Wert und ihren Platz in der Welt nicht.
Ihre Schwester Jorinde muss für ihr drittes Kind ihr Leben umkrempeln. ... hier gehts weiter

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Die Saalburg im November 2018 – Monatscollage und Monatsr├╝ckblick

Die Saalburg im November 2018 – Monatscollage und Monatsr├╝ckblick
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Ein Ausflug auf dieSaalburg und mehr – Mein Monatsrückblick für den November 2018

Irgendwie ging der November viel zu schnell vorbei. Dabei ist das ja seit neuestem immer so, dass die Zeit viel schneller vergeht, als früher und ich weiß gar nicht, wie ich oft ich schon darüber geklagt habe.
Es war aber auch im November viel bei uns geboten: Arbeit, Organisation von diversen Dingen und vor allen Dingen Familienangelegenheiten.
Ich werde euch aber nicht mit Details langweilen, sondern nur einen kleinen Monatsrückblick wagen.

November 2018 – Monatscollage und Monatsrückblick

In Bayern startet der November mit einem Feiertag (Allerheiligen). Das hat bei uns in der Grenzregion zwischen Bayern und Hessen zur Folge, dass alle, wirklich alle! nach Frankfurt zum Shoppen fahren. Und wir haben uns auch nach Hessen gewagt, aber die Mainmetropole ließen wir links liegen. ... hier gehts weiter

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Bleib bei mir, denn es will Abend werden – Paula Schneider

Bleib bei mir, denn es will Abend werden – Paula Schneider
bleib bei mir denn es will abend werden

Bleib bei mir: Die Geschichte einer langen Liebe

Ida und Ole sind seit über 50 Jahren verheiratet und können auf ein aktives, engagiertes, aber auch bitterhartes Leben zurück blicken.
Nun haben sie es sich in ihrer neuen, altersgerechten Wohnung in Weimar bequem eingerichtet und sind trotz ihres Alters noch sehr aktiv. Ida gibt Deutschkurse und leitet einen Literaturtreff, Ole engagiert sich politisch, organisiert Wandertouren und geht schwimmen.
Aber so langsam macht sich auch bei ihnen das Alter bemerkbar, gerade Ida scheint immer mehr in sich selbst zusammenzufallen. Aber sie bleibt tapfer und versucht, ihre vielfältigen Projekte und Aufgaben durchzuziehen. ... hier gehts weiter

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Wir geben Opa nicht ins Heim – Jessica Wagener [Rezension]

Wir geben Opa nicht ins Heim – Jessica Wagener [Rezension]
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Wir geben Opa nicht ins Heim – Unser Jahr zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Kurz vor meinem Urlaub bekam ich freundlicherweise und unabhängig voneinander Rezensionsexemplare zweier Bücher zugesandt. Beide haben etwas mit dem Leben von alten Menschen zu tun.
Das erste mit dem Titel: ‚Wir geben Opa nicht ins Heim‘ möchte ich euch heute vorstellen (das zweite liest sich sehr langsam, die Rezension wird wohl etwas warten müssen)

Als Kind war der Opa ihr Vaterersatz, ihre große Liebe und ihr bester Kumpel.
Nun ist er durch eine Erkrankung an Parkinson und eine beginnende Demenz ans Bett gefesselt. Die geliebte Oma pflegt ihren Mann hingebungsvoll und Jessica unterstützt ihre Großeltern, so gut es geht und macht sich große Sorgen.
Denn auch der Oma geht es nicht gut, auch sie braucht Ruhe und ärztliche Unterstützung. Und obwohl die ganze Familie sich geschworen hat, Opa nicht ins Heim zu bringen, muss dieses Credo neu überdacht werden. ... hier gehts weiter

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Familie im Wandel der Zeit und der Mythos

Familie im Wandel der Zeit und der Mythos
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Mythos Familie

Familie als Hort von Harmonie, Fürsorge und Glück ist auch so ein Mythos.
Genauso wie der zunehmende Verfall der Familien ein Mythos sein könnte – das behaupte ich jetzt mal, ohne definitive Zahlen zu kennen.
Aber ich sage, dass sich die Familie in ihrer Struktur gewandelt hat.

Die Familie ganz viel früher

Früher war die Familie nicht unbedingt eine Brutstätte der Harmonie, wegen der man abends vor dem offenen Feuer saß und Lieder gesungen hat. Denn in den meisten Familien ging es ums schiere Überleben und eine Liebesheirat war oft Luxus oder Zufall. Der Inbegriff der glücklichen Gemeinschaft, der Rückzugsort im trauten Heim, entwickelte sich erst mit dem aufkommenden Bürgertum in der Mitte des 19. Jahrhunderts.
Tatsächlich gab es innerhalb der Familien sehr viel Gewalt und Willkür, meist ausgehend vom Mann, dem allmächtigen Vater. Frauen galten per Definition als minderwertig und die Kinder sowieso. Und schlagen durfte man beide, das gehörte dazu.
Auch der Mythos Großfamilie, bei der mehrere Generationen unter einem Dach wohnten und füreinander da gewesen waren, stimmt so nicht immer. Die Menschen starben früh an Krankheiten, wie die Pest, Unternährung, Wochenbett oder Krieg. Dementsprechend waren die Familien auch mehr oder weniger dezimiert oder zusammengewürfelt.
Und dem nicht zu vermeidenden Kinderreichtum stand eine immens hohe Kindersterblichkeit gegenüber. (Quelle: Bundeszentrale für Politische Bildung) ... hier gehts weiter

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