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Wir geben Opa nicht ins Heim – Jessica Wagener [Rezension]

wir geben opa nicht ins heim
Cover „Wir geben Opa nicht ins Heim“

Kurz vor meinem Urlaub bekam ich freundlicherweise und unabhängig voneinander Rezensionsexemplare zweier Bücher zugesandt. Beide haben etwas mit dem Leben von alten Menschen zu tun.
Das erste mit dem Titel: ‚Wir geben Opa nicht ins Heim‘ möchte ich euch heute vorstellen (das zweite liest sich sehr langsam, die Rezension wird wohl etwas warten müssen)

Als Kind war der Opa ihr Vaterersatz, ihre große Liebe und ihr bester Kumpel.
Nun ist er durch eine Erkrankung an Parkinson und eine beginnende Demenz ans Bett gefesselt. Die geliebte Oma pflegt ihren Mann hingebungsvoll und Jessica unterstützt ihre Großeltern, so gut es geht und macht sich große Sorgen.
Denn auch der Oma geht es nicht gut, auch sie braucht Ruhe und ärztliche Unterstützung. Und obwohl die ganze Familie sich geschworen hat, Opa nicht ins Heim zu bringen, muss dieses Credo neu überdacht werden. ... hier gehts weiter

Familie im Wandel der Zeit und der Mythos

familie
Mythos Familie

Familie als Hort von Harmonie, Fürsorge und Glück ist auch so ein Mythos.
Genauso wie der zunehmende Verfall der Familien ein Mythos sein könnte – das behaupte ich jetzt mal, ohne definitive Zahlen zu kennen.
Aber ich sage, dass sich die Familie in ihrer Struktur gewandelt hat.

Die Familie ganz viel früher

Früher war die Familie nicht unbedingt eine Brutstätte der Harmonie, wegen der man abends vor dem offenen Feuer saß und Lieder gesungen hat. Denn in den meisten Familien ging es ums schiere Überleben und eine Liebesheirat war oft Luxus oder Zufall. Der Inbegriff der glücklichen Gemeinschaft, der Rückzugsort im trauten Heim, entwickelte sich erst mit dem aufkommenden Bürgertum in der Mitte des 19. Jahrhunderts.
Tatsächlich gab es innerhalb der Familien sehr viel Gewalt und Willkür, meist ausgehend vom Mann, dem allmächtigen Vater. Frauen galten per Definition als minderwertig und die Kinder sowieso. Und schlagen durfte man beide, das gehörte dazu.
Auch der Mythos Großfamilie, bei der mehrere Generationen unter einem Dach wohnten und füreinander da gewesen waren, stimmt so nicht immer. Die Menschen starben früh an Krankheiten, wie die Pest, Unternährung, Wochenbett oder Krieg. Dementsprechend waren die Familien auch mehr oder weniger dezimiert oder zusammengewürfelt.
Und dem nicht zu vermeidenden Kinderreichtum stand eine immens hohe Kindersterblichkeit gegenüber. (Quelle: Bundeszentrale für Politische Bildung) ... hier gehts weiter

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