Schlagwort: Gesellschaft

Meine Frage nach der Kopftuchfrage oder: Weiß ich nun mehr?

die kopftuchfrage
Reaktionen auf meine Kopftuchfrage

Mein letzter Artikel, indem ich gefragt habe, warum türkische Frauen ein Kopftuch tragen, hat meinem Blog nicht nur ungeheure Besucherrekorde beschert.
Er und die daraus folgenden Diskussionen haben mich in den letzten zwei Wochen arg beschäftigt.
Ich habe mir lange überlegt, ob ich den Artikel einfach so stehen lassen soll oder nicht. Dabei kam ich zu dem Schluss, dass ich mich noch einmal zu dieser Kopftuchfrage äußern muss, bevor ich hier andere Artikel veröffentliche.
Blöderweise befand ich mich in den letzten zwei Wochen in einer Blogpause.
Deswegen kommt der Artikel erst jetzt.
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Türkische Frauen und das Kopftuchdingens – ich verstehe euch nicht

türkische frauen
Ich verstehe euch nicht

Das Allerwichtigste zuerst: Der folgende Artikel soll kein Türkeninnen- oder Muslima-Bashing werden.
Ich möchte auch nicht, dass mich nun irgendwelche Rechtspopulisten adoptieren.
Grundsätzlich halte ich mich an den Grundsatz, dass jeder nach seiner Fasson glücklich werden darf.
Dennoch schreibe ich diesen Artikel.
Dieser Artikel ist aus dem Gefühl entstanden, dass ich türkische Frauen nicht (mehr) verstehe.

Türkische Frauen

Gut, ich bin zwar nicht in Berlin-Kreuzberg aufgewachsen und die Anzahl von türkischen Gastarbeitern war früher in Oberbayern eher gering. Trotzdem habe ich etliche Türkinnen, zum Beispiel als Arbeitskolleginnen kennengelernt.
Unter den türkischen Frauen, die ich in den 80er und 90er Jahren kennengelernt habe, trug keine einzige ein Kopftuch. ... hier gehts weiter

Lauter dumme Frauen – Mein Beitrag zum Motzmontag

lauter dumme frauen
Ich muss mal über Frauen motzen, die einfach nur dumm sind

Manchmal helfen einem alle positiven Gedanken und Glückspilzmomente nichts mehr – man muss sich Luft machen, laut „Schaixxxxxe“ schreien und/oder ganz einfach mal rummotzen.
Ein gutes Ventil hierfür habe ich auf dem Blog mamaz.de entdeckt, die Betreiberin ruft dort nämlich zum allwöchentlichen Motzmontag auf.
Ich werde mich nicht jeden Montag daran beteiligen, aber immer wieder hier oder auf meinem Blog sabienes.de mit dabei sein.

Es ist vielleicht schon ein bisschen blöd, wenn man sich als Frau über Frauen aufregt. Zumindest nach außen sollte man ja seinem eigenen Geschlecht gegenüber immer solidarisch sein. Heißt es.
Aber ich ärgere mich nicht über alle Frauen, sondern nur über eine besondere Kategorie meines Genders: Den dummen Frauen. ... hier gehts weiter

Die Frauen von Hogwarts und warum wir die Harry Potter Bücher mögen

frauen von hogwarts
Hogwarts und die Frauen in der Welt von Joanne K. Rowling

Der neue Harry Potter Band („Harry Potter and the Cursed Child“) war noch gar nicht richtig erschienen, da war die Gemeinschaft der BuchbloggerInnen schon voller Erwähnungen und Rezensionen. Ich bin mir nun natürlich nicht so sicher, ob auch es auch von Männern geführte Buchblogs gibt, die sich über die Fortsetzung der Harry-Potter-Reihe von der Erfolgsautorin Joanne K. Rowling gefreut haben. Dennoch scheinen die Werke rund um das Leben dieses kleinen, bebrillten Zauberlehrlings sehr beliebt beim weiblichen Geschlecht zu sein.
Sehr zu Recht, wie ich meine! ... hier gehts weiter

Recht auf Zukunft – Stoppt Gewalt gegen Mädchen! [Sponsored Post]

zukunft
Keine Gewalt gegen Mädchen

Vor mehr als 25 Jahren wurde in der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York die UN-Kinderrechtskonvention verabschiedet. Diese soll laut Vertrag ermöglichen, dass alle Kinder dieser Welt ohne Gewalt und Armut aufwachsen können. Obwohl fast alle Staaten dieses Abkommen ratifiziert haben, leben weltweit 95 Prozent aller Kinder in Gebieten, in denen Gewalt, Terror und Armut an der Tagesordnung sind.
Und da die Mädchen meist an unterster Stelle der Hierarchie stehen, sind sie am stärksten von Hunger, Elend, Bürgerkrieg und verqueren Religionsdogmen betroffen.
Deswegen hat das Kinderhilfswerk Plan International nun eine Kampagne mit dem Motto: „Gewalt gegen Mädchen“ gestartet. ... hier gehts weiter

Familie im Wandel der Zeit und der Mythos

familie
Mythos Familie

Familie als Hort von Harmonie, Fürsorge und Glück ist auch so ein Mythos.
Genauso wie der zunehmende Verfall der Familien ein Mythos sein könnte – das behaupte ich jetzt mal, ohne definitive Zahlen zu kennen.
Aber ich sage, dass sich die Familie in ihrer Struktur gewandelt hat.

Die Familie ganz viel früher

Früher war die Familie nicht unbedingt eine Brutstätte der Harmonie, wegen der man abends vor dem offenen Feuer saß und Lieder gesungen hat. Denn in den meisten Familien ging es ums schiere Überleben und eine Liebesheirat war oft Luxus oder Zufall. Der Inbegriff der glücklichen Gemeinschaft, der Rückzugsort im trauten Heim, entwickelte sich erst mit dem aufkommenden Bürgertum in der Mitte des 19. Jahrhunderts.
Tatsächlich gab es innerhalb der Familien sehr viel Gewalt und Willkür, meist ausgehend vom Mann, dem allmächtigen Vater. Frauen galten per Definition als minderwertig und die Kinder sowieso. Und schlagen durfte man beide, das gehörte dazu.
Auch der Mythos Großfamilie, bei der mehrere Generationen unter einem Dach wohnten und füreinander da gewesen waren, stimmt so nicht immer. Die Menschen starben früh an Krankheiten, wie die Pest, Unternährung, Wochenbett oder Krieg. Dementsprechend waren die Familien auch mehr oder weniger dezimiert oder zusammengewürfelt.
Und dem nicht zu vermeidenden Kinderreichtum stand eine immens hohe Kindersterblichkeit gegenüber. (Quelle: Bundeszentrale für Politische Bildung) ... hier gehts weiter