Schlagwort: Gesellschaft

Sleeping Beauties von Owen und Stephen King [Rezension]

sleeping beauties rezension
Sleeping Beauties oder: Stephen und Owen King als Schlafmittel

In Dooling, einer Kleinstadt in den Apalachen werden alle Frauen, ob jung oder alt, Opfer einer seltsamen Schlafkrankheit. Denn sobald sie einschlafen, wird ihr Körper von einem insektenähnlichen Kokon umsponnen. Versucht man, sie von dem Kokon zu befreien, wachen sie auf und reagieren mit einer unglaublichen Aggression.
Aber nicht nur Dooling ist betroffen, die sogenannte Aurora-Seuche breitet sich weltweit aus.
Nur eine gewisse Evie Black, die sich im Zusammenhang mit einer Bluttat im Frauengefängnis von Dooling befindet, ist anscheinend immun. Dafür kann sie mit Hilfe von Telepathie mit Menschen und Tieren (besonders mit Motten und Ratten) kommunizieren.
Während der Gefängnispsychologe Clint Norcross versucht, diesem Phänomen auf die Spur zu kommen, strengt sich seine Frau Lila gehörig an, als Polizeichefin in der Stadt die Ordnung aufrechtzuhalten.
Denn schon formiert sich unter den Männern ein Mob. Manche machen sich einen Spaß daraus, die „Kokon-Tussen“ anzuzünden, andere wollen die geheimnisvolle Evie in ihre Gewalt bekommen.
Was keiner der Männer ahnt ist der Umstand, dass die schlafenden Frauen längst in einer Parallelwelt leben und dort ganz gut zurecht kommen.  ... hier gehts weiter

Am liebsten sind mir die Problemzonen, die ich noch gar nicht kenne

am liebsten sind mir die problemzonen die ich noch gar nicht kenne
Am liebsten sind mir die Problemzonen, die ich noch gar nicht kenne von Corinne Luca

Aus dem Klappentext:

Jede Frau ist schön – sie soll es nur nicht wissen
Ob in der Stadt, in Zeitschriften oder auf Instagram: Überall begegnen uns Fotos von trügerisch perfekten Frauenkörpern, die für schöne Achseln, Diäten und weißere Zähne werben. Bilder, die uns Unsicherheiten einreden, um uns die Lösungen gleich mitzuverkaufen. Man kann daran verzweifeln – oder man kann sich vom Optimierungswahn befreien, am besten mit Humor! Corinne Luca erzählt in ihrem Buch ehrlich und mit einem Augenzwinkern, was es heutzutage heißt, eine Frau zu sein.
Und kommt zu dem Schluss: Wir müssen uns nicht täglich eine neue Problemzone einreden lassen!
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Femme Fatale oder blond und unrasiert? [Frankfurter Buchmesse]

femme fatale
Femme Fatale oder blond und unrasiert? Eine Podiumsdiskussion über die Klischees über deutsche und französische Frauen.

Heute vor einer Woche habe ich die Buchmesse in Frankfurt besucht.
Unter all den vielen Eindrücken, die ich von dort mitgenommen habe, hat sich mir eine Podiumsdiskussion im Lesezelt ganz besonders eingeprägt.
Dort referierten zu dem Thema Femme Fatale (deutsche und französische Frauenbilder) vier Personen, die es wissen müssen: die Schauspielerin Maria Furtwängler, die französische Journalistin Cécille Calla, die Literaturwissenschaftlerin Barbara Vinken und der Filmkritiker Rüdiger Suchsland. ... hier gehts weiter

Frauenwahlrecht und die Qual der Wahl bei der Bundestagswahl

Frauenwahlrecht
Seit wann dürfen die Frauen zur Wahl gehen?

Das Frauenwahlrecht ist eigentlich keine Selbstverständlichkeit.
Als 1913 meine Oma zur Welt kam, hat ihr, dem Mädel aus dem Pfälzer Wald, keiner an der Wiege gesungen, dass sie jemals in ihrem Leben das aktive und passive Wahlrecht haben würde.
Und ich, ihre Enkeltochter, zermartere mir nun seit Wochen das Hirn, wen oder besser: welche Partei ich bei der Bundestagswahl am kommenden Sonntag wählen soll.

Warum durften früher die Frauen nicht zur Wahl gehen?

Bis in die Anfänge des 20. Jahrhunderts hat man weltweit den Frauen ganz einfach die Kompetenz abgesprochen, an einer politischen Wahl teilzunehmen. (Und in manchen Ländern dieser Welt ist das heute noch so, zum Beispiel in Brunei oder in den Vereinigten Arabischen Emiraten). ... hier gehts weiter

Meine Frage nach der Kopftuchfrage oder: Weiß ich nun mehr?

die kopftuchfrage
Reaktionen auf meine Kopftuchfrage

Mein letzter Artikel, indem ich gefragt habe, warum türkische Frauen ein Kopftuch tragen, hat meinem Blog nicht nur ungeheure Besucherrekorde beschert.
Er und die daraus folgenden Diskussionen haben mich in den letzten zwei Wochen arg beschäftigt.
Ich habe mir lange überlegt, ob ich den Artikel einfach so stehen lassen soll oder nicht. Dabei kam ich zu dem Schluss, dass ich mich noch einmal zu dieser Kopftuchfrage äußern muss, bevor ich hier andere Artikel veröffentliche.
Blöderweise befand ich mich in den letzten zwei Wochen in einer Blogpause.
Deswegen kommt der Artikel erst jetzt.
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Türkische Frauen und das Kopftuchdingens – ich verstehe euch nicht

türkische frauen
Ich verstehe euch nicht

Das Allerwichtigste zuerst: Der folgende Artikel soll kein Türkeninnen- oder Muslima-Bashing werden.
Ich möchte auch nicht, dass mich nun irgendwelche Rechtspopulisten adoptieren.
Grundsätzlich halte ich mich an den Grundsatz, dass jeder nach seiner Fasson glücklich werden darf.
Dennoch schreibe ich diesen Artikel.
Dieser Artikel ist aus dem Gefühl entstanden, dass ich türkische Frauen nicht (mehr) verstehe.

Türkische Frauen

Gut, ich bin zwar nicht in Berlin-Kreuzberg aufgewachsen und die Anzahl von türkischen Gastarbeitern war früher in Oberbayern eher gering. Trotzdem habe ich etliche Türkinnen, zum Beispiel als Arbeitskolleginnen kennengelernt.
Unter den türkischen Frauen, die ich in den 80er und 90er Jahren kennengelernt habe, trug keine einzige ein Kopftuch. ... hier gehts weiter

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