Clean Eating – Der neue Ernährungstrend aus den USA

Clean Eating – Der neue Ernährungstrend aus den USA

clean eating
Clean Eating – Der neue Kochtrend

Der neueste und hippste Ernährungstrend kommt ironischerweise aus dem Mutterland des Fast Foods und des Mikrowellen-Menüs und nennt sich: Clean Eating.

Damit sind natürlich keine Hygienevorschriften gemeint, sondern eine Ernährung mit möglichst naturbelassenen Lebensmitteln.

Kochen wie bei Omi

In jedem Supermarkt (vereinzelt auch in Biomärkten) finden sich Regale und Kühltruhen voller Tiefkühlpizzen, Fertigsuppen, schnellen Nudeln und sonstigen industriell hergestellten Fertiggerichten. Manche Kids können sich kaum daran erinnern, wie ein aus Kartoffen gefertigter Kartoffelbrei schmeckt oder wie es bei einem richtigen Bäckerladen zugeht. Und im übrigen werde ich demnächst persönlich diese Schnitzel verbieten, die man sich lediglich in den Toaster stecken muss, um sie einigermaßen genießbar zu machen. [Tweet „Man sollte diese Schnitzel verbieten, die man einfach in den Toaster steckt #ernährung #toasties“]
Natürlich ist der Umstand, dass wir uns kaum noch viel Zeit für die Zubereitung unserer Mahlzeiten nehmen können, auch ein Symptom unserer hektischen Lebensweise. Und während es bei Omi nur Gemüse aus dem eigenen Garten und selbstgemachte Klöße gab, ruft man heute schnell beim Lieferservice an.

Aber der Nachteil ist der, dass wir uns mit diesen ganzen Produkten ein üppiges Maß an Zusatzstoffen einverleiben: Glutamate, Farbstoffe, Geschmacksverstärker, Konservierungsmittel und mehr. Und diese stehen im Verdacht, uns Allergien, Intoleranzen und Übergewicht zu bescheren.

Und tatsächlich sind die Risiken und Nebenwirkungen solcher Zusatzstoffe noch nicht völlig erforscht.

Worum geht es bei Clean Eating?

Dem will man mit Clean Eating entgegen treten.

Es geht darum, sich möglichst mit Lebensmittel zu ernähren, die „Clean“ sind, also ohne Zusatzstoffe, natürlich und unverarbeitet auf den Tisch kommen. Also Hühnerbrust statt Chicken Wings und Steak statt Wiener Würstchen.
Hier zusammengefasst die wichtigsten Do’s und Dont’s:

  • Jeden Tag frühstücken
  • Vollwertige Kohlenhydrate und fettarmes Eiweiß essen
  • Gesunde Fette zu sich nehmen
  • 3 Liter Wasser mindestens pro Tag trinken
  • Frisches Obst und Gemüse essen
  • Keine Softdrinks oder gesüßte Getränke
  • Keine Lebensmittel mit Zusatzstoffen
  • Künstliche Süßstoffe, z.B. Aspartam unbedingt meiden
  • Keine Fertiggerichte, kein Fastfood
  • Natürlich keine Süßigkeiten
  • Keine Diätgerichte oder „Sportlernahrung“
  • Wenig Alkohol

Ihr ahnt es schon: Eine solche Ernährungsweise erfordert einiges an Planung und macht etwas mehr Arbeit. Aber man gewinnt dadurch an:

  • Gewichtsreduzierung
  • Gesunde Verdauung
  • Mehr Energie und Ausdauer
  • Besseres Immunsystem
  • Schöneres Hautbild

 Meine Meinung:

Ich bin eine schlampige Köchin und stehe nicht gerne stundenlang in der Küche. Aber die Zunahme an industriell gefertigten Lebensmittel habe ich in den letzten Jahren mit Sorge beobachtet. Deswegen halte ich Clean Eating für einen sehr vernünftigen Trend, solange er nicht ins Religiöse abtrifftet, wie es bei der vegane Ernährung geschehen ist.
Auch den Produkttest von Fertigsuppen und Soßen der Marke GEFRO Balance, der bei mir gerade läuft, werde ich unter diesen Gesichtpunkten betrachten und euch Ende dieser Woche davon berichten.

Wenn ich euch nun mit diesem Artikel angesteckt haben sollte und ihr mehr Informationen zu diesem Thema sucht, dann empfehle ich euch dieses Kochbuch:

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von ws-eu.amazon-adsystem.com zu laden.

Inhalt laden

Foto: Clean Eating im Gemüseladen ©frau-sabienes.de
Text: Clean Eating – Der neue Ernährungstrend aus den USA ©frau-sabienes.de

8 thoughts on “Clean Eating – Der neue Ernährungstrend aus den USA

  1. Ich versuche im allgemeinen mich ausgewogen und gesund zu ernähren, allerdings krieg ich das nicht immer hin, entweder fehlt die Zeit oder ich bin zu faul mich stundenlang hinzustellen und zu kochen wenn am ende eh nur gemäckelt wird , weil die Teens doch lieber ne TK Pizza oder ähnliches gegessen hätten. Komplett auf fertiges bzw ausschliesslich Zusatzstofffreie Lebenmittel zu verwenden ist für mich daher bissle schwierig, trotzdem finde ich die Idee des Clean Eating gar nicht mal schlecht, denn dabei achtet man dann schon etwas mehr darauf, was man überhaupt zu sich nimmt auch wenn man es nicht 1-1 umsetzt. Auf deinen Beitrag zu Gefro bin ich aber auch schon gespannt, hier daheim waren die Meinungen dazu ziemlich unterschiedlich.
    Lieben Gruß
    Petra

  2. Irgendwie lese ich im Moment von Clean Eating. Wenn ich so zurück denke (ich bin ja schon etwas älter..) genauso bin ich aufgewachsen. Fertiggerichte gab es nicht. Wäre auch viel zu teuer gewesen. Sirup hat meine Mama selber gemacht und und und.
    Ich glaube der Mix macht es. Fertiggerichte zu verteufeln bringt nichts… aber sinnvoll und gezielt essen bringt da schon eher was.
    Wir kochen meisten nach o.g. Muster… aber ab und zu gibt es auch Pizza und Co.
    lg

  3. @Petra: Clean Eating hat auf jeden Fall seine Grenzen, nämlich dann, wenn man berufstätige Mutter ist und im Stress. Oder einfach so im Stress. Was ich aber an diesem Konzept mag, ist die erhöhte Bewusstwerdung, was wir da alles essen! Man hat festgestellt, dass einige der Zusatzstoffe, die in „Convenience Food“ enthalten sind, dafür sorgen, dass z.B. die Mädchen früher in die Pubertät kommen und generell die Menschen an Gewicht zulegen. Und diese Zunahme von Allergien & Co ist ja wirklich auch besorgniserregend. Meine Mutter war auch keine besonders inspirierte Köchin, aber im Endeffekt hat sich uns gesünder ernährt, als heutzutage gekocht wird.
    LG
    Sabiene

  4. @Karin: In meiner Kindheit kamen die ersten Fertiggerichte in Form von Dosensuppen und Tiefkühlgemüse auf und meine Mutter hat fast täglich das hohe Lied auf Maggi gesungen. Dafür gab es andere Sachen nicht. Tiefkühlpizza musste erst noch erfunden werden und die Soße zur Pasta wurde selber gemacht. Ich meine, du hast schon Recht, dass es der Mix macht und ein Ernährungskonzept muss auch alltagskompatibel sein.
    LG
    Sabiene

  5. Ich betreibe ich-ess-was-ich-will-Eating, halt mit den kleinen Einschränkungen, die meine Allergie und meine Hautkrankheit erfordern. Wobei das für mich keine Einschränkungen im eigentlichen Sinne sind. Ich machs ja gern.
    Ja, ich kaufe Bio und Öko und Farbstoffe im Futter find ich auch doof.
    Wie aber schon jemand geschrieben hat, der Mix machts.

  6. @sabiene
    Haselnüsse, Walnüsse, Erdnüsse. Mandeln, Pistazien und Cashews vertrag ich netterweise.

    Ich reagiere auch auf bestimmte Gewürze hinsichtlich meiner Haut. Also schränk ich das ganze ein, nie zuviel Pfeffer, Muskatnuss, Paprika, Kümmel und noch so einiges, was ich so a tok nicht wirklich kpl. aufzählen kann. Ich tus einfach. Jahrelange Erfahrung halt.

  7. @Rumpel: Mein Sohn hatte einmal eine Freundin, die auf Zimt allergisch reagiert hat. Mir war es bis dahin gar nicht bekannt, dass man auch Gewürze reagieren kann. Aber klar, sie werden aus Pflanzen hergestellt.
    Gut, dass ich von Allergien kaum betroffen bin!
    LG
    Sabiene

Kommentare sind geschlossen.

Kommentare sind geschlossen.