Bring back our Girls oder: #bringbackourgirls

Bring back our girlsDiese Tat war gleichsam dreist wie unglaublich: Boko-Haram-Terroristen stürmten eine Schule im nordnigerianischen Chibok und entführten 276 Mädchen zwischen 15 und 18 Jahren. Dies geschah vor gut einem Jahr und noch immer fehlt jede Spur von den Opfern. Allein vier Mädels gelang die Flucht aus einem Gefangenlager im Nachbarstaat Kamerun. Sie berichteten über mehrfache Vergewaltigungen und anderen Gewalttaten.
Inzwischen werden die meisten Mädchen zum Islam konvertiert und zwangsverheiratet sein. Für die Anführer von Boko Haram ist die Verehelichung der Grund, aus dem eine Rückkehr der Mädchen nicht mehr möglich sei.
Warum entführt man über 200 Mädchen? Weil sie in die Schule gehen, dort etwas lernen, ihren Abschluss machen und später einen Beruf ergreifen. Für die extrem-islamistische Organisation ist das Grund genug, die jungen Frauen einer Sharia zu unterwerfen.

Bring back our Girls #bringbackourgirls

Gleich nach dem Bekanntwerden der Entführung startete weltweit eine Aktion mit dem Namen „Bring Back our Girls“. Dazu gab es viele Hashtags und viele prominenten Gesichter, wie Michele Obama, Malala Yousafzai (die ja auch ein Opfers ihres Lernwillen gewesen ist), Angelina Jolie und sogar Model Cara Delevingne lupfte deswegen eine ihrer Augenbrauen. Aber leider hat das bislang noch gar nicht viel gebracht. Der Nigerianische Präsident Goodluck Jonathan konnte genauso wenig erreichen (ihm wird in dieser Angelegenheit ein halbherziges Engagement vorgeworfen), wie die Afrikanische Union, die Europäische Union oder die Vereinigten Staaten.
Dennoch kann man etwas tun!

Und ich möchte euch hiermit bitten und ganz lieb aufforden, diese Petition von Change.org zu unterschreiben!

Natürlich wird kein Islamistenchef oder Präsident dann aufmerken und sagen: „Oh, da hat jetzt sogar eine Leserin von Frau Sabienes sagt unterschrieben! Na gut, dann lassen wir die Mädels halt wieder laufen …“ .
Darum geht es auch gar nicht.
Es geht darum, Solidarität mit den Opfern und ihren Familien zu zeigen. Es geht darum zu zeigen, dass uns eine solche Tat nicht egal ist, nur weil Afrika weit weg und schwarz ist und das wir die Opfer nicht aus unserem wankelmütigen und schnelllebigen Bewusstsein verdrängt haben.
Und es geht letztendlich auch darum, solchen extremistischen Deppen zu zeigen, dass wir zwar keine großen Möglichkeiten haben, etwas gegen sie zu unternehmen. Aber wenn wir sie hätten, würde das schon wieder ganz anders aussehen!

Also unterschreibt, teilt die Aktion „Bring back our girls“ (und von mir aus auch diesen Artikel) auf Facebook, Twitter oder wo ihr euch sonst so rumtreibt. Am besten mit dem Hashtag #bringbackourgirls, damit auch Google usw. mitkriegen, dass es hier eine geballte Meinung gibt!

Grafik: Bring back our girls ©frau-sabienes.de
Text: Bring back our Girls oder: #bringbackourgirls ©frau-sabienes.de

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